Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : zusammenfassung des alten -telnet zu / wir bauen ihn wieder ein- threads
gambler
21.12.2004, 16:49:03
###SYSTEM###
#
#mountpoints und device belegung
#für die box
#
#
/ #wird von /dev/mtdblock1 gemountet
#cramfs
/var #wird von /dev/ram0 gemountet
#inhalt und verzeichnisse werden angelegt
/data #flash recorder_log, playlists,cat usw
#wird von /dev/mtdblock2 gemountet
#writeable(rw)
#jffs2
/dev/mtdblock3 #speicher mit settings
/dev/mtdblock4 #vmlinux
/dev/mtdblock5 #backup system cramfs
#setzt tftp auf: 192.168.1.1
#mac_override="12:34:42:15:00:22"
/dev/mtdblock0 #current state
###UPDATES###
#
#strucktur der updates
#
#
0000-0007 #konstant '57 53 57 20 00 24 00 2C'
0007-0039 #variabel
0040-0040 #konstant '40'
0041-0050 #variabel
0051-1023 #free
1024-1087 # 'M740AV' Name
1088-1147 # '1.xxxx' Version
1148-1155 #variabel
1156-1158 #free
1159-1159 #variabel
1160-1191 #free
1192-1347 #ascii charset konstant
1348-1415 #ascii bitshift
1416-xxxx #cramfs
xxxx-xxxx #jffs2
xxxx-EOF #vmlinux 'discvision'
#cramfs
update für /dev/mtdblock1
-Compressed ROMFS
-mountbar auf der box oder auf big endian systemen.
-um updates zu mounten mit einem hexeditor nach "28 CD 3D 45" suchen und alles vor der 28 löschen
mount -t cramfs -o loop mein.wsw /mnt2
#jffs2
update für /dev/mtdblock2
-JFFS2: The Journalling Flash File System, version 2
-mountbar auf der box
-der jffs2 block beginnt direkt nach dem cramfs teil, also nach dem ersten "FF FF FF FF" block
-auch unter windows einsehbar, z.b, als gui-tool 'flash tuxbox'
#vmlinux
update für /dev/mtdblock4
-kernel
/data ist im cramfs mount "nicht" zu sehen, bei einem dd von mtdblock0 schon!
auch mtdblock3 findet sich wieder.
###INFO###
sh-2.05# uname -a
Linux M740AV 2.4.21-xfs #585 Mo Nov 15 15:52:29 CET 2004 mips unknown
sh-2.05# uptime
5:45am up 2:33, load average: 4.25, 4.46, 4.37
sh-2.05# df
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
rootfs 14480 14480 0 100% /
/dev/root 14480 14480 0 100% /
/dev/ram0 15863 55 14989 0% /var
/dev/mtdblock2 5888 4468 1420 76% /data
/dev/sda1 80025984 17247488 62778496 22% /var/media/USB-HDD
//192.168.1.3/M740AV 10241280 8412672 1828608 82% /var/media/PC1
/dev/loop0 6592 6592 0 100% /mnt2
sh-2.05# mount
/dev/mtdblock1 on / type cramfs (ro)
sh-2.05# cat rc ### von 1.18
#!/bin/sh
mount -n /proc
mount -n /dev/pts
mke2fs /dev/ram0
mount -n /dev/ram0 /var
mkdir /var/run /var/tmp /var/log /var/lib /var/etc /var/media /var/media/USB-HDD
export PVR_ROOT=/pvr
ifconfig lo 127.0.0.1
hostname wavebox
export USER=root
export HOME=/root
/sbin/flash_archive read
echo "mounting flash filesystem /data"
insmod zlib_deflate
insmod jffs2
mount -n -t jffs2 /dev/mtdblock2 /data
if test -f /data/etc/load_modules ; then
source /data/etc/load_modules
else
source /etc/load_modules
fi
/sbin/lircd
if test -f /var/etc/ip_script ; then
source /var/etc/ip_script
fi
# /usr/sbin/inetd ###<- hier ist der telnet in 1.18 deaktiviert
if test -f /data/wavebox_FT ; then
/data/wavebox_FT
else
/sbin/wavebox_FT
fi
if test -f /var/etc/rc ; then
/data/wavebox &
else
cp /data/factory_settings/* /var/etc
rm /var/etc/services.txt
rm /var/etc/last.txt
/sbin/flash_archive write /var/etc/*
/data/wavebox &
fi
gambler
23.12.2004, 12:45:24
JFFS2: The Journalling Flash File System, version 2
http://sources.redhat.com/jffs2/
http://www.denx.de/twiki/publish/DULG/FlashFilesystemsJFFS2.html
Compressed ROMFS
http://sourceforge.net/projects/cramfs/
http://www.denx.de/twiki/publish/DULG/FlashFilesystemsCRAMFS.html
gambler
23.12.2004, 15:16:31
$ diff mkcramfs.c mkcramfs.c.orig
63,66d62
....
< if(reverse_endian)
< return ((x << 24) & 0xff000000) |
< ((x << 8) & 0x00ff0000) |
< ((x >> 8) & 0x0000ff00) |
< ((x >> 24) & 0x000000ff);
< else
< return x;
.....
cramfs scheint nen patch bekommen zu haben das es auch auf le systemen läuft. testet das doch bitte mal unter nem x68 linux.
der gepatchte source ist in dem simens gpl pack.
gruss
gambler
Lemmi
24.12.2004, 12:07:03
cramfs scheint nen patch bekommen zu haben das es auch auf le systemen läuft. testet das doch bitte mal unter nem x68 linux.
Werde ich machen, aber wahrscheinlich erst in der Woche nach Weihnachten. Mal schauen, ob es auf meinem alten Linux-System noch läuft.
Frohes Fest, Lemmi
gambler
24.12.2004, 12:31:01
super, auf dich kann man zählen ;)
aber nur keinen stress bin auch erstmal für 2 wochen im urlaub.
hab hier nur einen x86, das ist nen winblows druckserver, an den kann ich nit ran. vielleich sollte ich mir mal wieder *normale* hw besorgen. ;)
gruss und frohes fest
gambler
haraldrt
26.12.2004, 21:20:17
@gambler so wie ich den Code-Auszug verstehe ist mkcramfs ein tool zum erstellen eines cramfs files auf little endian Systemen.
Jetzt hab ich aber auch noch mal ne Frage, Da das alte Forum weg ist, finde ich keine Verweise mehr, wie ihr das Update-File "zerlegt".
Ich möchte mir gerne die ganze Sache selber mal ansehen, da ich hier jetzt wieder ein Big Endian Linux habe (PPC Yellowdog Linux auf iBook G3).
Gruß Harald
popelheini
26.12.2004, 22:03:20
$ diff mkcramfs.c mkcramfs.c.orig
63,66d62
....
< if(reverse_endian)
< return ((x << 24) & 0xff000000) |
< ((x << 8) & 0x00ff0000) |
< ((x >> 8) & 0x0000ff00) |
< ((x >> 24) & 0x000000ff);
< else
< return x;
.....
ich hoffe, der compiler wird das zu bswap() (sofern vorhanden) zusammenfassen...
kopfschuettelnd
popel
Lemmi
26.12.2004, 23:32:03
@gambler so wie ich den Code-Auszug verstehe ist mkcramfs ein tool zum erstellen eines cramfs files auf little endian Systemen.
Jetzt hab ich aber auch noch mal ne Frage, Da das alte Forum weg ist, finde ich keine Verweise mehr, wie ihr das Update-File "zerlegt".
Ich möchte mir gerne die ganze Sache selber mal ansehen, da ich hier jetzt wieder ein Big Endian Linux habe (PPC Yellowdog Linux auf iBook G3).
Gruß Harald
Im Code-Teil des ersten Threads steht es:
-Compressed ROMFS
-mountbar auf der box oder auf big endian systemen.
-um updates zu mounten mit einem hexeditor nach "28 CD 3D 45" suchen und alles vor der 28 löschen
mount -t cramfs -o loop mein.wsw /mnt2
Lemmi
26.12.2004, 23:33:36
ich hoffe, der compiler wird das zu bswap() (sofern vorhanden) zusammenfassen...
Und warum sollte ein Compiler das zu einem Funktionsaufruf umwandeln?
Wenn er den Kode erkennt, dann sollte er es doch zum passenden Machienenbefehl optimieren, sofern vorhanden.
Lemmi
27.12.2004, 01:00:38
cramfs scheint nen patch bekommen zu haben das es auch auf le systemen läuft. testet das doch bitte mal unter nem x68 linux.
der gepatchte source ist in dem simens gpl pack.
gruss
gambler
Ich habe mal ein bischen damit gespielt:
Der reverse_endian-Patch ist nur in mkcramfs enthalten, cramfsck scheint nicht gepatsched zu sein. Letzteres benötigt man aber zum Entpacken.
Dann habe ich mit mkcramfs ein littel und ein big-endian fs zusammengebaut. cramfsck liefert zwei verschiedene Fehlermeldungen:
little: ./cramfsck: root inode is not directory
big: ./cramfsck: superblock magic not found
Letztere Meldung erhalte ich auch, wenn ich fw-1.18 teste.
Vielleicht liegt es auch an meinem alten Linux-System.
-----
P.S.: Ist mir gerade aufgefallen: In den siemens-crramfs-source liegt auch eine Datei mit dem Namen 'cramfs' rum, die genau ein solches enthält. Nach downgrade werde ich mir mal den Inhalt anschauen.
bernd
27.12.2004, 02:16:00
Das Starten des inetd auf der Box mit der Firmware 1.18 habe ich wie folgt hinbekommen.
Firmware Version 1.12.1 installieren
an die Datei /var/etc/ip_script "/usr/sbin/inetd &" anhängen.
Also echo "/usr/sbin/inetd &" >> /var/etc/ip_script.
Die Dateizugriffsrechte auf 0544 ändern. (chmod 544 /var/etc/ip_script)
Auf Firmware Version 1.18 updaten und der Telnet Server läuft. :D
Alles auf eigene Gefahr, bei mir läuft es ohne Probleme, jedoch hab ich noch kein Kennwort.
mfg
bernd
kille
27.12.2004, 07:09:27
Hi,
Jetzt hab ich nur das Problem das ich kein Passwort habe.
In der Datei " /var/etc/ip_script" einfach eine entsprechende Zeile einfügen, die einen User mit der UID/GID 0 in die /etc/shadow hinzufügt. Dann hast du das Passwort, du kannst es dir sogar selbst aussuchen ;)
Kille
bernd
27.12.2004, 09:20:25
Leider nicht /etc befindet sich auf einem ro Dateisystem, man könnte /etc übermounten.
bernd
Man kann den inetd mit chroot laufen lassen, dann hat er sein eigenes /etc Verzeichnis zB. unter /var. In /var/etc sind dann die inetd.conf und die geänderte shadow (oder die alte shadow- mit dem bekannten Passwort) gespeichert. Unter /var/lib und /var/bin sind dann Softlinks auf die notwendigen Dateien.
Ich habe es jetzt nicht probiert, es sollte aber funktionieren.
Lemmi
27.12.2004, 19:47:26
Ich habe heute folgendes gemacht:
Die FW 1.18 habe ich in drei Teile geteilt: vor-cramfs, cramfs und nach-cramfs.
Dann habe ich cramfs entpackt, modifiziert und wieder gepackt.
Dann habe ich die drei Teile (identische Größe wie zuvor!) wieder zusammengesetzt und wollte es als neue FW verwenden.
Leider erhielt ich die Systemmeldung: 'Die Datei enthält keine gültige Software'.
Wahrscheinlich fehlt noch ne Prüfsumme ... Schade.
Lemmi
27.12.2004, 21:27:21
Noch was zum Aufbau von cramfs:
Nach der 4-Byte-Magic (0x28cd3d45) folgt die totale Länge (4 bytes, big-endian?) des cramfs. Hier ein Auszug aus cramfs_fs.h:
/*
* Superblock information at the beginning of the FS.
*/
struct cramfs_super {
u32 magic; /* 0x28cd3d45 - random number */
u32 size; /* length in bytes */
u32 flags; /* feature flags */
u32 future; /* reserved for future use */
u8 signature[16]; /* "Compressed ROMFS" */
struct cramfs_info fsid; /* unique filesystem info */
u8 name[16]; /* user-defined name */
struct cramfs_inode root; /* root inode data */
};
/*
* Feature flags
*
* 0x00000000 - 0x000000ff: features that work for all past kernels
* 0x00000100 - 0xffffffff: features that don't work for past kernels
*/
#define CRAMFS_FLAG_FSID_VERSION_2 0x00000001 /* fsid version #2 */
#define CRAMFS_FLAG_SORTED_DIRS 0x00000002 /* sorted dirs */
#define CRAMFS_FLAG_HOLES 0x00000100 /* support for holes */
#define CRAMFS_FLAG_WRONG_SIGNATURE 0x00000200 /* reserved */
#define CRAMFS_FLAG_SHIFTED_ROOT_OFFSET 0x00000400 /* shifted root fs */
/*
* Valid values in super.flags. Currently we refuse to mount
* if (flags & ~CRAMFS_SUPPORTED_FLAGS). Maybe that should be
* changed to test super.future instead.
*/
#define CRAMFS_SUPPORTED_FLAGS ( 0x000000ff \
| CRAMFS_FLAG_HOLES \
| CRAMFS_FLAG_WRONG_SIGNATURE \
| CRAMFS_FLAG_SHIFTED_ROOT_OFFSET )
mlelstv
27.12.2004, 22:11:50
Leider erhielt ich die Systemmeldung: 'Die Datei enthält keine gültige Software'.
Wahrscheinlich fehlt noch ne Prüfsumme ... Schade.
Es gibt nicht nur eine Prüfsumme, die ist auch
mit RSA digital signiert, der public key dazu
findet sich in /etc/.rsapublic.
Wenn man die Firmware ändern will,
wird man sich ein eigenes Update-Programm
bauen müssen, das entweder die Signatur
ignoriert oder einen eigenen Key verwendet.
bernd
27.12.2004, 22:38:04
Die Entwickler könnten ruhig die Firmware komplett bzw. auch die Scripte zum erstellen von Updates bereitstellen. (Wenn es diese komplett gibt, wo?)
Davon hätte Siemens doch nur Vorteile, Sie verkaufen evtl. noch mehr Geräte aufgrund der hohen Flexibilität der Box.
mfg
bernd
Man kann den inetd mit chroot laufen lassen ...
funktioniert leider nicht. Aber ich habe doch noch eine Möglichkeit gefunden:
/var/etc/ip_script
...
echo "telnet stream tcp nowait root /bin/sh sh -i" > /var/etc/inetd.conf
inetd /var/etc/inetd.conf
Es wird eine shell gestartet, die man über Port 23 erreichen kann. Ein Telnet (jedenfalls die Version, die ich hier habe.) mach da aber etwas Ärger, weil noch Steuerinformationen übertragen werden. Deshalb noch diese kleine Script zum Verbinden (ist nicht perfekt, da z.B. CTRL+C nicht weitergereicht wird).
#!/usr/bin/perl -w
use IO::Socket;
my $host = shift || die "usage $0: host [port]\n";
my $port = '23';
$port = $2 if(defined $2 && $2 =~ /[0-9]+/);
my $s = IO::Socket::INET->new("$host:$port") || die "error connect $host - $!\n";
$SIG{CHLD} = sub { close($s); exit; };
my $pid = fork;
die "can't fork - $!\n" unless defined $pid;
if($pid == 0){
while(my $len = sysread($s,$char,128)){
syswrite(STDOUT,$char,$len);
}
close($s);
exit;
} else {
while(sysread(STDIN,$char,1)){
syswrite($s,$char,1);
}
}
Habe jetzt leider keine Box um das auzuprobieren. Unter Linux funktioniert es jedenfalls.
Lemmi
28.12.2004, 14:55:05
Habe jetzt leider keine Box um das auzuprobieren. Unter Linux funktioniert es jedenfalls.
In der Box wird es wohl mangels perl nicht laufen :(
P.S.: Eigentor, das mir erst durch bebibaer aufgefallten ist, Sorry.
bebibaer
28.12.2004, 21:07:55
Das perl-Script war als telnet-Ersatz (client) auf einem anderen Rechner gedacht, weil das dort installierte Programm rumzickt. Auf der Siemens-Kiste wird außer /var/etc/ip_script nichts geändert.
Leider wurde /var/etc/ip_script (bei V 1.18) irgendwann mit den IP-Einstellungen überschrieben, obwohl ich nichts geändert habe. Habe dann wieder V 1.12 eingespielt. Evtl. kann man noch die noch die Schreibrechte von der Datei entfernen (chmod a-w /var/etc/ip_script).
DIe Datei /data/etc/load_modules wird ja auch noch von /etc/tc ausgeführt. Mal sehen, ob man das nicht dort unterbringen kann.
Lemmi
29.12.2004, 10:07:13
Das Starten des inetd auf der Box mit der Firmware 1.18 habe ich wie folgt hinbekommen.
Firmware Version 1.12.1 installieren
an die Datei /var/etc/ip_script "/usr/sbin/inetd &" anhängen.
Also echo "/usr/sbin/inetd &" >> /var/etc/ip_script.
Die Dateizugriffsrechte auf 0544 ändern. (chmod 544 /var/etc/ip_script)
Auf Firmware Version 1.18 updaten und der Telnet Server läuft. :D
Alles auf eigene Gefahr, bei mir läuft es ohne Probleme, jedoch hab ich noch kein Kennwort.
Ich habe es versucht. Bei mir wird sowohl unter 1.12 als auch unter 1.18 die Datei /var/etc/ip_script sofort überschrieben, ohne das meine gepatchte Version jemals ausgeführt wird.
Ich hatte vor, mein modifiziertes cramfs in /dev/mtdblock1 zu kopieren. Dann hätte ich (hoffentlich) telnet wieder mit altem Kennwort gehabt.
@bernd:
Es muß einen Unterschied zwischen den beiden Konfigs unser beiden Boxen geben. Ich habe LAN und USB aktiviert. Und Du?
Lemmi
29.12.2004, 11:30:20
Vielelociht hilft auch das Kommando '/sbin/flash_archive write /var/etc/*' (aus /etc/rc), um die Daten von /var/etc/ip_script zu sichern. :confused:
bernd
29.12.2004, 11:42:26
Das Update sollte das ip_script (chmod 544 ip_script ist wichtig) überstehen (und denn damit verbundenen Neustart), jedoch wird es bei einem Neustart wieder überschrieben.
Es sollte so Neustarts überstehen:
echo "echo \"inetd\" >> /data/etc/load_modules" >> /var/etc/ip_script
Jedoch konnte ich dies noch nicht testen.
Zu deiner Frage ich habe Netzwerk und eine USB-HD angeschlossen.
Desweitern habe ich bereits versucht den inetd mit einer anderen config Datei auszuführen (inetd /var/etc/inetd.config) jedoch ohne Erfolg.
Wenn jemand weiß wie der telnet Server gestartet wird ohne Passwortüberprüfung wäre ich dankbar, ich glaube es war telnetd -a off -L true bin mir jedoch nicht sicher.
bernd
silvio
29.12.2004, 11:53:01
Die Entwickler könnten ruhig die Firmware komplett bzw. auch die Scripte zum erstellen von Updates bereitstellen. (Wenn es diese komplett gibt, wo?)
Davon hätte Siemens doch nur Vorteile, Sie verkaufen evtl. noch mehr Geräte aufgrund der hohen Flexibilität der Box.
Ich denke, davon werden sie, wie fast alle anderen Embedded Linux Hardware Hersteller abstand nehmen - begründet wird das immer mit Qualitätssicherung und Vermeidung von Hotline Anfragen.
IMHO ist sind die einzigen Gründe für die Hersteller, Linux zu verwenden, Einsparung von Lizenzkosten und Verfügbarkeit sämtlicher Quellen.
Flexiblität und Erweiterbarkeit seitens Dritter paßt nicht in dieses Geschäftsmodell.
Das an meiner Ansicht was Wahres dran sein könnte, zeigt zB. auch das grandiose Scheitern der Linux basierten Zaurus PDAs. Es werden anscheinend eben nicht mehr Boxen verkauft, bloß weil man mit Hacks einen Webserver oder sonstwas aus der Box machen kann.
Primäre Zielgruppe sind IMHO die Massen von Couch-Potatoes und die hacken ihre Box ganz bestimmt nicht - für die ist ein "Firmware Update" bereits eine Zumutung. Daß die Box ihren Kram auch auf Samba Shares ablegen kann, ist gewiß nur ein Abfall-Produkt.
Warum sonst wurde der Telnet Zugang so schnell und so gründlich zugenagelt?
Siemens hat Linux genutzt, aber das Open Source Prinzip nicht verstanden.
bye,
Silvio
Lemmi
29.12.2004, 12:05:53
Primäre Zielgruppe sind IMHO die Massen von Couch-Potatoes und die hacken ihre Box ganz bestimmt nicht - für die ist ein "Firmware Update" bereits eine Zumutung. Daß die Box ihren Kram auch auf Samba Shares ablegen kann, ist gewiß nur ein Abfall-Produkt.
Warum sonst wurde der Telnet Zugang so schnell und so gründlich zugenagelt?
Ich stimme Dir zu, versteh aber Siemens nicht. Für den normalen Benutzer macht es keinen Unterschied, ob telnet aktiv ist oder nicht. Aber für den Freak ist es tollen Feature, das er damit das Innenleben der Box erforschen und damit selbst gezielte Verbesserungen vornehmen kann.
Damit hätte Siemens doch die besten Entwickler überhaupt: Die mit sachlichem Interesse an der Materie. Und gute Verbesserungen könnte Siemens wegen der GPL-Lizenz problemlos übernehmen.
Ich glaubem das die M740AV mit der richtigen Firmware das Potential zu einer 'must-have-box' hat. Und dazu sollten doch freiwillige und kostenloste Betatester und Entwickler willkommen sein. Den letzendlich wiell Siemens Gewinn durch den Verkauf möglichst viler Geräte erzielen.
davon hat Siemens nichts.
Weil die Entwicklungen der OS-GEmeinde idR. nutzlos für Siemens sind.
Wie sollten die Änderungen seitens Dritter einpflegen? Sehr schwer machbar,
da sie schließlich den Support dafür am Bein hätten. Ich an deren Stelle würde mich höchsten davon inspieren lassen aber mehr auch nicht.
Die Folgekosten für so eine Box müssen kalkulierbar sein. Wenn sich rausstellt das der Support zu teuer ist, ist das Ding schneller vom Markt als wir alle gucken können.
Ich weiss das wir natürlich nicht den Siemens Support bei einer geschossenen Firmware in Anspruch nehmen würden ;-), aber angenommen eine gedaddelte Nightly liegt hier zum Download rum und 300 User vom Schlage unserer Eltern lädt sich das runter...
Lemmi
29.12.2004, 12:24:56
davon hat Siemens nichts.
Weil die Entwicklungen der OS-GEmeinde idR. nutzlos für Siemens sind.
Wie sollten die Änderungen seitens Dritter einpflegen? Sehr schwer machbar,
da sie schließlich den Support dafür am Bein hätten. Ich an deren Stelle würde mich höchsten davon inspieren lassen aber mehr auch nicht.
Es geht mir nicht um Erwieterungen wie z.B. einem smb-Server.
Ich meine das folgende Szenario: Irgendjemand schafft z.B. es die AC3-Ton-Probleme zu beheben. Diese Modifikation könnte dann von Siemens mit positiven Auswirkungen auf Entwicklungs- und Supportkosten übernommen werden.
silvio
29.12.2004, 12:34:25
Ich meine das folgende Szenario: Irgendjemand schafft z.B. es die AC3-Ton-Probleme zu beheben. Diese Modifikation könnte dann von Siemens mit positiven Auswirkungen auf Entwicklungs- und Supportkosten übernommen werden.
Genau das meinte ich damit, daß Siemens das Open Source Prinzip nicht verstanden hat.
Und darum glaube ich auch, daß wenn die Siemens Techniker die größten Probleme nicht in spätestens ein bis zwei Updates gelöst haben, die Box sang und klanglos vom Markt verschwinden wird.
Beispiele für ambitionierte, aber doch gescheiterte Projekte (wegen technischen Unzulänglichkeiten oder Erfolgsmangel oder beides) lieferte Siemens in der Vergangenheit doch öfters mal ab (IC35, Blue2Net).
bye,
Silvio
Desweitern habe ich bereits versucht den inetd mit einer anderen config Datei auszuführen (inetd /var/etc/inetd.config) jedoch ohne Erfolg.
Wenn jemand weiß wie der telnet Server gestartet wird ohne Passwortüberprüfung wäre ich dankbar, ich glaube es war telnetd -a off -L true bin mir jedoch nicht sicher.
bernd
Starten mit "inetd /var/etc/inetd.conf" hat bei mir funktioniert. Der Start des telnetd ohne login wird mangels Programmen nicht funktionieren, da tinylogin die shell nach der Anmeldung startet.
Man könnte in /bin/tinylogin den String /etc/shadow durch /var/shadow ersetzen und die geänderte Version unter /data/tinylogin speichern. Die Änderungen der Systemdateien sollten unter /data/etc vorgenommen werden und nicht unter /var/etc.
#/data/etc/inetd.conf
telnet stream tcp nowait root /usr/sbin/telnetd /bin/in.telnetd -L /bin/telnetd -L /data/tinylogin
#/data/etc/load_modules
...
cp /etc/shadow- /var/shadow
inetd /data/etc/inetd.conf
Die Datei /data/etc/load_modules wird wohl erst beim nächsten Update überschrieben.
Lemmi
29.12.2004, 15:17:37
Noch 'ne Idee:
Wenn man FW 1.12 so ändern könnte, dass es beim Update die Prüfsumme/Signatur ignoriert, dann könnte man anchließend jedes modifizierte Update einspielen, auch mein fertiges 1.18-lemmi1.
bernd
29.12.2004, 16:06:20
Noch 'ne Idee:
Wenn man FW 1.12 so ändern könnte, dass es beim Update die Prüfsumme/Signatur ignoriert, dann könnte man anchließend jedes modifizierte Update einspielen, auch mein fertiges 1.18-lemmi1.
Überprüft die Box auch beim Updaten über tftp die Prüfsumme/Signatur?
hier gibts den Link (http://www.m740.de/forum/showthread.php?t=187)
gambler
29.12.2004, 16:39:32
hi, ho, hier gehts ja echt vorran...
schaut euch doch mal das "update.sh" script genauer an, daran hab ich als letztes gesessen. ist irgendwo auf der box zu finden. vielleich hilft das ja um an dem rsa key vorbei zu kommen.
oder "update_flash.sh", ist auf jedanfall was mit mounts nach /mnt2 von cramfs und nicht das /etc/update.sh...
einwenig schade das ich im moment nit dabei bin, nuja... urlaub is auch schön.
gruss
gambler, der hier in les2alpes noch nen inet-lokal gefunden hat.
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