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USB-2
23.12.2004, 10:06:34
Hallo liebe Leute.
Lasst uns Martin mal ein bischen unterstützen in dem wir ihm Vorlagen für die m740.info Seiten geben. Hier z.B. für den How to Bereich. Bei Gefallen kann er sie dann so in die Seite übernehmen, dann werden einige Fragen nicht andauernd neu gestellt. Erstes Beispiel kommt gleich von mir (aus dem alten Forum kopiert).
USB-2
23.12.2004, 10:07:11
Wer an einem Sonntagnachmittag Lust auf ein bischen Bastelei hat, kann das mitgelieferte Scart-Kabel mit wenigen Handgriffen S-Videotauglich machen. So wird's gemacht:
Wir schauen uns auf folgender Seite mal die Scrartkabelbelegung an:
www.hifi-regler.de/scart/scart-belegung.php
Dann öffnen wir ein Scartsteckergehäuse uns stellen fest, dass es keine Verbindung Pin15 <-> Pin15 gibt. Deshalb haben wir die Luminanz (hell-dunkel, da stimmt die Beschriftung auf der o.a. Seite nicht ganz)) aber keine Chrominanz (Farbe).
Unser Siemenskabel ist ein symetrisches Kabel, d.h. es spielt keine Rolle welchen Stecker wir in das TV Gerät und welches in die Box stecken. Nun brauchen wir aber eigentlich keine Litze, die den Ton vom Fernseher zur Box liefert, weil die Box damit nichts anfangen kann (andersherum natürlich schon). Deswegen nehmen wir einen wasserdichten Stift oder ritzen mit dem Messer auf dem schon geöffneten Gehäuse ein "G" für Gigaset ein.
Nun zwacken wir mit der Zange das Kabel vom Pin 2 ab (möglichst dicht am Stecker), isolieren es ab und stecken es in die Öffnung des Pin 15. Lötkolben daran halten und zügig Lötzinn nachgeben, damit das Plastik nicht verschmullt.
Wir können diesen Stecker wieder schliessen, beschriften den anderen mit "TV" und öffnen ihn ebenfalls. Auf der TV Seite zwacken wir das Kabel vom Pin 1 (selbe Farbe wie eben!) ab und löten es wiederum an den Pin 15. Stecker verschliessen und fertig.
Wir haben nun ein asymetrisches Kabel welches einwandfrei nur noch in eine Richtung funktioniert, sonst haben wir rechts keinen Ton. Deshalb: das mit "TV" beschriftete Ende in den Fernseher und das "G"-Ende in die Box stecken und fertig ist das Gartenhäuschen.
Ich hab's eben probiert und es klappt einwandfrei, obwohl ich sagen muss, dass das Composite-Signal der Box schon so gut ist, dass dies alles kaum notwendig ist. Aber man schläft halt besser. ;-)
Das ganze macht Ihr natürlich auf eigenes Risiko, ist ja klar...
Viel Spass.
USB-2
27.12.2004, 09:29:31
Wer wirklich keine Aussetzer im Bild haben will, der kommt ansich um eine Antenne ausserhalb der vier Wände kaum herum. Wer nicht gerade in einem Holzhäuschen unterm Fernsehturm wohnt, muss mit Störungen unterschiedlichster, und of auch schwer zu identifizierender, Ursache rechnen.
Hier das Beispiel meiner Realisierung:
Hausantenne (z.B. Hama, 10€) mit Paketklebeband weitestgehend abgedichten. Wer's richtig wasserdicht haben will, der muesste sich noch etwas anderes Überlegen (Folie + Silicon etc...).
In Erfahrung bringen, ob der Sender horizontal oder vertikal abstrahlt (Bremen = horizontal, Quelle: radio-bremen.de).
Einen Winkel aus Stahl, Aluminium etc. mit Löchern versehen, dass er an der Hauswand/ am Dach befestigt werden kann. Ausserdem um den Antennenboden herum 4 Löcher bohren. (Es gibt da auch fertig gebohrte Winkel im Baumarkt).
Antenne mit Kabelbindern (oder was auch immer) am Winkel befestigen und an der Aussenwand befestigen.
Ich habe meinen Winkel einfach mit Stahlnägeln unter dem Dachvorsprung befestigt. So ist die Antenne auch gleichzeitig vor direktem Regen geschützt.
An der Antenne hängen noch 2 Verlängerungskael mit jeweils zwei und zehn Metern. Das Signal am Receiver ist immer noch stark genug.
Das Kabel habe ich einfach duchs Fenster gelegt (Fenster auf, Kabel durch, Fenster zu). Man sollte sich ein Fenster aussuchen, welches man nicht allzu häufig öffnet, sonst kann das Kabel auf Dauer leiden.
Resultat: Wo ich vorher nur knapp 60% Signalstärke und kritische Qualitätswerte hatte, ist jetzt beides auf allen Knälen über 90%. Ich bekomme sogar noch den Kanal 55 aus Steinkimmen (ca. 30 km) in recht guter Qualität herein, was mit jetzt noch 1Extra bescheert. Aussetzer/Bildfehler habe ich seit dem keine mehr bemerkt.
Viel Spass beim Ausprobieren.
spitt
27.12.2004, 09:51:34
Man kann das Kabel auch mit einer speziellen Fensterdurchführung entlasten. Das sind diese flachen Dinger, die flexibel genug sind um das häufige Öffnen und Schließen auszuhalten.
Kostenpunkt: ca. 3-5 Euro
USB-2
27.12.2004, 11:49:57
... stimmt. Dient dann gleich als Verlängerung des meist etwas zu kurzem Kabels an der Antenne. Aber dabei darauf achten: die Steckverbindung mit Paketklebeband oder waserdichtem Isolierband stramm umkleben um es wasserdicht zu bekommen. Wasser in der Steckverbindung schliesst kurz und führt zur Korrosion = schlechter Empfang.
Oldboke
27.12.2004, 13:08:29
Und wer noch ein altes USB-Kabel und einen 3,5mm Klinkenstecker hat,kann die
5 Volt für die Einspeiseweiche , vom freien USB-Port nehmen.
Rotes Kabel = Pluspol
Schwarz = Minuspol
Am besten nochmal nachmessen
:)
So spart man sich das Netzteil.
USB-2
28.12.2004, 10:29:57
Etwas zum Themna Blitzschutz. Mal eben eine Stabantenne senkrecht auf den Dachfirst zu stellen ist natürlich keine gute Idee.
Mehr Infos zu diesem Thema gibt es z.B. unter
http://www.blitzschutz.com/
Falls Ihr eine Zimmerantenne aussen anbringen wollt, dann macht Ihr das natürlich auf eigene Verantowrtung, ist ja klar.
philihh
01.01.2005, 16:00:57
Wer an einem Sonntagnachmittag Lust auf ein bischen Bastelei hat, kann das mitgelieferte Scart-Kabel mit wenigen Handgriffen S-Videotauglich machen. So wird's gemacht:
Wir schauen uns auf folgender Seite mal die Scrartkabelbelegung an:
www.hifi-regler.de/scart/scart-belegung.php
bin grade nach obiger anleitung vorgegangen und habe festgestellt:
es geht auch ohne lötkolben! :)
wer wie ich den lötkolben lieber kalt läßt, oder wegen zittriger hände von gestern nacht fürchtet, sich selbige zu verkokeln, kann auch einfach die kleinen halteklammern der einzelnen pins auf der steckervorderseite zurückbiegen, diese dann nach hinten aus dem stecker ziehen und dann jeweils an pinbuchse 15 wieder einsetzen.
hierzu sollte man allerdings noch vorher die masse (große metall-ummantelung) des plasticksteckers durch einfaches aufbiegen entfernen.
frohes neues und gruß,
philip
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