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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufgenommene Sendung -> DVD ?



Reverend_L
21.12.2004, 16:56:48
Hey,
da ich im alten Forum diese Seite nicht mehr lesen konnte,
poste ich hier mal eine Kopie dir auf meinem Rechner noch zufällig von gestern
abend offen war.
Falls dies nicht gewünscht ist, einfach Beitrag löschen!
Reverend_L

Posting-Zitat:
Speed Pete:

Aufgenommene Sendung -> DVD ?
« am: 19. Dezember 2004 um 13:17 » Zitieren Zitieren Bearbeiten Bearbeiten
Also ich tüftel nun schon eine Weile udn denke es ist Zeit, das mal ein wenig zu diskutieren Grin Ich würde mich um einen Ideenaustausch freuen, wie man am besten von den aufgezeichneten Daten der Box an eine DVD kommt. Für mich wäre dabei wichtig, dass ich auf der DVD nachher auch den AC3 5.1 Ton habe, soweit er gesendet wurde.
Und um zu zeigen, dass ich mich auch selber bemüht habe, fange ich mal mit meinem Weg an...

- Dateien per CRIDical von der USB-HDD auf meinen Rechner kopieren -> TS Datei
- TS Datei in's ProjectX holen und damit demuxen. Dabei nicht verwirren lassen, dass immer nur was von Stereo da steht: hat wohl damit zu tun, dass ja der Vorlauf vor dem eigentlich Film nur Stereo ist.
- Mit Cuttermaran die erzeugte MPV laden - Tonspuren werden automatisch mitgeladen und man sieht auch, wo 5.1 drin ist. Werbung, Vot- und Nachlauf rausschneiden und den Rest neu muxen lassen.
- Aus der entstandenen MPEG Datei habe ich dann mit Movie Factory 2 ein DVD-Image erstellt und dieses mit Nero gebrannt.

Ergebnis: war ein unansehnliches Ruckeln. Ich vermute aber noch, dass es am RW Rohling liegt, den mein Player evt. nciht so mag. Muss nachher mal einen normalen Rohling opfern...

Und jetzt her mit euren Verbesserungsvorschlägen und Kritik am bisherigen Weg. Interessant wäre noch ein Freeware Tool für's Authoring - aber keines von denen die ich hier habe, hat sich mir in weniger als 10 Minuten erschlossen Embarassed

leon136:
Hi Speed Pete

Also ichj habe es so gemacht zuerst das m740 Tool hier
aus dem Forum benutzt aber cPVA läuft nicht bei mir (WinXP) aber es wird ja eine Batch Datei angelegt. Aus dieser habe ich dann aus mangel an cPVA alle Befehle auser dem copy Befehl+Datei gelöscht so brauche ich nicht so viel auf der Konsole zu tippen Wink Das ferige File mit PVA-Strumento demultiplext und mit Mpeg2Schnitt Werbung und Mpeg-Audio raus bleibt eine Video und AC3 Datei. Mit DVD-Lab DVD Dateien erstellt ist leider keine Freeware aber das Programm kann AC3 verarbeiten was bei anderen Authoring Programmen nich selbstverständlich ist, die Dateien mit Nero gebrannt fertig. Bestimmt gehen noch andere Programme, denke da an bbmpeg Tool`s oder Programme aus der DVD Ripper Szene Wink. Bei den Authoring Programmen sind Ulead DVD Power Tool`s und Spruce Up sehr gut beide keine Freeware leider.

mfg

drei:
Das immer noch unzureichend gelöste Problem ist die Wandlung des von der Box aufgenommenen Transport Stream in MPEG Program Stream.

Bisher werden offenbar 2 Programme hier im Forum diskutiert/verwendet:

PVAStrumento und ProjectX.

Beide scheinen mir nicht das Gelbe vom Ei zu sein.

PVAStrumento: hat Probleme, wenn die TS-Dateien zu viele Störungen aufweisen (was in der Praxis immer wieder passiert, da die Fernsehübertargung eben nicht fehlerfrei ist). Manchmal gibt es Programmabstürze, manchmal auch nur Ruckler, die bei Abspielen der Original-Dateien mit der Siemens-Box so nicht auftreten.

ProjectX: wird als Entwicklungswerkzeug ausgewiesen und ist es wohl auch. Scheint stabiler zu laufen. Wofür die zahllosen Einstellungen gut sind, erschließt sich niemandem, der das Thema nicht 2 Semester studiert hat. Wenn mal jemand daraus ein Anwender-Programm machen würde, dann wäre es vermutlich richtig brauchbar - aber so?

Frage: hat jemand ein bezahlbares kommerzielles Programm gesichtet, das dafür brauchbar ist? Man muss sich ja nicht unbedingt mit Freeware quälen, wenn es für vernünftige Preise ausgereifte Software gibt - wenn!

Nachsatz @leon136: cPVAS ist PVAstrumento (der Processing-Teil des Programms, der vom GUI aufgerufen wird). Wenn das nicht läuft, läuft PVAStrumento auch nicht. Der Fehler muss also an anderer Stelle gelegen haben.

leon136:
Hi, @drei

Ja ich weiß genau da liegt das Problem mit Gui läuft es ohne kein Mux. Habe aber ehrlich gesagt auch keine grosse Lust nach dem Fehler zu suchen geht auch so Smiley

m740Admin:
hi,

ich habe mal DVR-Studio Pro ausprobiert, lief eigentlich sehr gut und man kann direkt ab MPEG TS arbeiten, man muss nur vorher mit den einschlägigen Tools den TS zusammenfügen. Mit AC3 habe ich noch nicht getestet. Ist halt nicht kostenlos (ca. 60 EUR).

Wocker:
Also nach Cuttermaran benutze ich als nächsten Schritt dies hier:
http://www.videohelp.com/~gfd/GUI_DVDauthor_01.html

Kann auch AC3 und man hat viele Möglichkeiten, Menüs zu erstellen, selbst animierte usw....
Das Tool arbeitet am Besten mit den Rohdaten, also nicht mit Cuttermaren muxen lassen!

drei:
An DVR-Studio stören mich massiv die Lizenzbedingungen! Das Programm ist (lt. Bedingungen auf der Website) an den Rechner gekoppelt. Wenn ich den Rechner wechseln will, dann brauche ich eine neue Lizenz, restriktiver als bei Microsoft. Zitat:

"Um das Programm nach diesem Testzeitraum weiter nutzen zu können, müssen Sie einen PIN kaufen, der die Software freischaltet.

Die PIN ist nur auf dem PC gültig, auf dem die Seriennummer abgelesen wurde und behält für alle Versionen der 1.x ihre Gültigkeit. "

Hunter:
ich nutz wie schon oefters geschrieben

MpgegTransporter ..

damit kann ich aus dem TS Stream gleich die Werbung schneiden .. ac3 sofern vorhanden kann man ja vorher flink extrahieren...

bislang gibts halt noch kein wirkliches tool was aus unserem transport stream ein mpv/mp2/ac3 bastelt .. und den wieder zu einem dvd compliant stream zusammen bastelt


SpeedPete:
am 19. Dezember 2004 um 20:30, schrieb leon136 :
Mit DVD-Lab DVD Dateien erstellt ist leider keine Freeware aber das Programm kann AC3 verarbeiten was bei anderen Authoring Programmen nich selbstverständlich ist


Von wem ist das Proggi denn? Würde mich evt. interessieren. Ist es das hier:
http://www.mediachance.com/dvdlab/

Hunter:
ich hab grad mal GrinVR-Studio getestet und muss sagen .. tadellos ..

-man kann den TS Stream einlesen ..
-nach Werbebloecken suchen ..
-markierte Stellen cutten ..
-er gibt Infos darüber welche Audiospuren mit aufgenommen sind
-man kann wenn das TS fertig geschnitten ist das MPG berechnen lassen wahlweise mit AC3 oder 2.0 Audiospur sofern vorhanden
-oder auch einzelne Streams erstellen -> mpv mp2 ac3 um eine DVD zu authern ..

ich bin fast wunschlos glücklich .. genialer wärs natürlich noch wenn das Programm gleich das Siemens mpg einlesen könnte aber das wär zuviel verlangt.

Glücklich guckend
Hunter

Lemmi:
am Heute um 09:27, schrieb drei :
An DVR-Studio stören mich massiv die Lizenzbedingungen! Das Programm ist (lt. Bedingungen auf der Website) an den Rechner gekoppelt. Wenn ich den Rechner wechseln will, dann brauche ich eine neue Lizenz, restriktiver als bei Microsoft. Zitat:

"Um das Programm nach diesem Testzeitraum weiter nutzen zu können, müssen Sie einen PIN kaufen, der die Software freischaltet.

Die PIN ist nur auf dem PC gültig, auf dem die Seriennummer abgelesen wurde und behält für alle Versionen der 1.x ihre Gültigkeit. "


Mich auch!!

Es ist nämlich noch schlimmer: Die PIN wird aus der Hardware-Konfig generiert, also nach jedem Wechsel (Fetsplatte, Grafikkarte,...) ungültig.

Das ist für mich nicht akzeptabel und aus meiner Sicht der Todesstoß für die Software.

drei:
Ich hab' mir das eben bei dem Anbieter mal durchgelesen. Bei Hardware- oder Betriebssystem-Änderungen kann man eine neue Online-PIN beantragen. Die ist aber nur 30 Tage gültig und erfordert Internet-Zugang. Wenn man also zum Video-Bearbeiten einen Rechner ohne Internet verwendet, oder dem Anbieter der Server abschmiert, oder er pleite geht, dann war's das.

Und es kommt noch dicker. Auszug aus den Geschäftsbedingungen:

"7. Jedes Programm von xxx-Software hat ein festes Verfalldatum, das verhindern soll, dass unnötige Supportanfragen zu alten Programmen entstehen. Die Lizenzlaufzeit bleibt davon unberührt. Die Funktionsfähigkeit ist nach dem Austausch auf die aktuelle Version wieder gegeben. Der Kunde stimmt mit dem Kauf einer Lizenz dieser Handhabung zu."

Da die Lizenz aber nur für Updates von Minor Releases gültig ist, wird uns hier wohl durch die Blume vermittelt, dass bei einem neuen Major Release die Software nach Ablauf des "festen Verfalldatums" unbenutzbar wird. Wenn es nächste Woche ein neues Major Release gibt, dann verfällt meine Lizenz? Oder wie ist diese Bestimmung zu verstehen?

Jedenfalls, so was groteskes habe ich noch nie gesehen - Software mit eingebautem Verfallsdatum. Ist diese Firma Hähnchen eigentlich wirklich der Hersteller der Software, oder ist das nur ein Vertriebsunternehmen?

frostdiver:
Läuft auch nicht völlig stabil. Mit den SAT1 Aufnahmen hat es auch Schwierigekeiten. Habs dann mit PVAstrumento gemacht und ging. Also für 60€, mit dem Pin-Kram und dann diese Probleme? Hmm... Einfach vergessen.

Lemmi:
am Heute um 15:14, schrieb drei :

Jedenfalls, so was groteskes habe ich noch nie gesehen - Software mit eingebautem Verfallsdatum.


Das könnte dann aber auch eine Falle für den Vertreiber sein. Denn dann handelt es sich nicht um einen Kaufvertrag, sondern um einen Mietvertrag. Und damit hat man dann mehr Rechte, wie z.B. das Recht auf Nachbesserung von Fehlern in dokumentierten Features inkl. Schadensersatzansprüche.

Wie auch immer, das Programm schreit ja förmlich nach einem crack.

leon136:
@Speed Pete

Ja genau der Link ist richtig.

Speed Pete
22.12.2004, 09:49:29
Prima! Ein neues Forum und mein alter Thread ist auch schon da :)

Von meiner Seite aus mal ein Update: habe meine alten Weg beibehalten und mache da Authoring nun mit DVD-Lab Pro. Klappt wunderbar. Habe gestern 4 DVDs erstellt: war gar kein großes Problem und alles laufen prima, soweit ich das durch Stichproben beurteilen kann. Hab sogar eine mit AC3 5.1 und MPEG Stereo Spur erstellt. Damit bin ich nun glücklich!

Letzte Aufgabe wäre dann also noch, eine ähnlich gute Lösung im Freeware-Bereich zu finden. Und wenn dann am Ende noch jemand alle Programme unter einem Tool zusammenfassen könnte..... :p

Miru
27.12.2004, 16:14:52
Huhu,

was ist denn mit dem Programm GrinVR-Studio?
Wo finde ich das?

Danke
Miru

Hunter
27.12.2004, 17:57:17
Leider hatte das alte Forum aus einem grossen "D" ein grin <- smiley gebastelt. Es handelt sich hierbei natuerlich um DVR-Studio.

Btw.. falls jemand Probs hat seinen MPG Rohdaten Stream zu TS->demuxen dann ruhig mal Mpg Transporter ausprobieren. Wo sonst alle Progs gescheitert sind, gings hiermit immer wunderbar, ist auch Freeware.

Brommel
12.01.2005, 07:11:14
Ich habe letzte ein Sendung über PVA-Strumento->Cattamaran zu einer MPEG geschnitten und nur den AC3 Ton drin gelassen.
War blöd, weil ich noch kein Besitzer eines Digital-Heimkino-Receivers bin und die Box auf der Analogen schiene nicht ausgibt.
Beim zweiten Versuch habe ich beide Tonspuren drin gelassen und mit Nero Vission Express auf DVD gebannt. Mit Power-DVD kann ich zwischen den Tonspuren wechseln, leider nicht mit meinen DVD-Player
OK, 3ter Versuch, jetzt in Cattamaran die AC3 spur an erster Stelle gesetzt und analog an zweiter.
Ich krieg die Krise, die STB ist schon wieder stumm, anscheinend ignoriert sie die zweite Tonspur in MPEG-Streams.....oder ist einfach noch unflexible.

mikesch
23.01.2005, 17:27:59
Ich möchte an dieser Stelle gerne mal „gesamtheitlich“ die verschiedenen Methoden aufzeigen und diskutieren. Prinzipiell gibt es aus meiner Sicht vier Wege von der Aufnahme zur DVD:

1. Man erwirbt im Laden oder Versandhandel eine Kauf-DVD oder ersteigert sie bei eBay
Man schaut sich die Aufnahme über Box und USB-Festplatte an. Wenn einem die Aufnahme „archivierungswürdig“ erscheint, beschafft man sich eine Kauf-DVD über einen beliebigen (legalen!) Weg.
Das geht natürlich nur bei Spielfilmen oder anderem Material, was auf DVD schon erhältlich ist. Der Erwerb einer Kauf-DVD hat entscheidende Vorteile:
- die DVD läuft mit Sicherheit auf allen Abspielgeräten
- die Qualität ist optimal
- es gibt gescheite DVD-Menüs mit Kapitelauswahl
- die DVD erhält meist Extras wie Untertitel, Fremdsprachen, Hintergrundinfos usw.
- die Hülle ist auch schon dabei
- und man spart, richtig Geld. Man muss nur ehrlich sein und neben dem Material (Rohling, Leerhülle, Farbtinte) auch seine eigene Arbeitszeit berechnen. (Bei der Arbeitszeit nicht nur an die Anwendung, sondern auch an das Erlernen der jeweiligen Software denken!)
Dies gilt natürlich nicht für diejenigen unter den Lesern, die kein oder nur ein geringes Einkommen haben und auch nicht für diejenigen, denen das Ausprobieren, die Entwicklung oder Verbesserung von Software Spaß bereitet.
Der einzige Nachteil, den ich wirklich sehe, ist der, dass es leider nicht alles auf DVD gibt. Ich denke da z.B. an eine Dokumentation über die Doors, die in arte lief. Daher muss man wohl oder übel einen der Wege Nr. 2, 3 oder 4 beschreiten!

2. Man wählt den Umweg über analog
Dazu verbinde man den analogen Ausgang eines DVB-T (oder auch eines Satellitentuners) über einen Video-Analog-Digitalwandler mit dem PC und zeichne die Sendung als .avi-Datei auf. Wichtig ist, dass die Quelle, also der DVB-T- oder DVB-S-Tuner (Settop-Box) einen S-VHS-Ausgang und der Analog-Digitalwandler einen S-VHS-Eingang haben. Wichtig auch, dass man als .avi aufnimmt, das kostet zwar Festplatten-Kapazität, erleichtert aber die Bearbeitung hinterher ungemein.
Zur Aufnahme und Bearbeitung empfehle ich Pinnacle Studio 9 (war bei meinem DVD-Brenner mit dabei, bzw. beim Kauf des Analog-Digitalwandlers sollte man darauf achten, dass eine gescheite Schnittsoftware mit dabei ist). Studio 9 gehört zwar wie fast alle mir bekannte Software zur Kategorie „Bananen-Software“ (reift beim Kunden), hat sich in letzter Zeit aber als relativ stabil erwiesen. Auf jeden Fall ist Studio 9 von der Bedienung her unschlagbar einfach.
Vorteile:
- sicheres, universelles Verfahren, keine Probleme mit Bild-Ton-Asynchronitäten o.ä.
- Bild- und Tonqualität kaum vom Original zu unterscheiden
- Titel und DVD-Menüs einfach zu erstellen
Nachteile:
- relativ hoher Aufwand an Hard- und Software
- hoher Zeitaufwand für MPEG2-Neuencodierung und DVD-Authoring

Fragt jetzt nicht, welcher Video-Analog-Digitalwandler zu empfehlen ist. Dazu bitte entsprechende Tests ausfindig machen. Es gibt sowohl PCI-Karten als auch externe Geräte von diversen Firmen (Hauppauge, Pinnacle, AOpen, usw.). Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass hardwaremäßig encodiert wird und dass die Übertragung zum PC bei externen Geräten mindestens über USB 2.0, besser Firewire erfolgt.
Ich habe bisher nur den digitalen Camcorder meines Vaters als Wandler verwendet ohne sichtbaren Qualitätsverlust (S-VHS ein,*.avi über Firewire aus, Aufnahme und Bearbeitung mit Studio 9).

3. Aufnahme auf USB-Festplatte, Wandlung in MPEG-Programmstrom, Schnitt und Authoring mit Pinnacle Studio 9 o.ä.
Hierbei ist man auf das im Forum schon mehrfach besprochene Tool CRIDIcal angewiesen. Dem Programmierer ein hohes Lob und vielen Dank, denn ohne das Tool wäre die Box nur halb soviel wert!
Das Vorgehen ist relativ einfach:
Aufnahme über die Box auf die USB-Festplatte, USB-Festplatte an den PC anschließen, CRIDical aufrufen, die Aufnahmeliste einlesen und als PS (MPEG) exportieren.
Die MPEG-Datei lässt sich nun z.B. in Pinnacle Studio 9 bearbeiten (Schneiden und Authoring) und brennen.
Vorteile:
- man benötigt nur zwei Programme (CRIDical und Studio 9)
- beide Programme sind ohne große Lernphase intuitiv zu bedienen
- Bild- und Tonqualität kaum vom Original zu unterscheiden
- Titel und DVD-Menüs einfach zu erstellen
Nachteile:
- hoher Zeitaufwand für MPEG2-Neuencodierung und DVD-Authoring
(4 bis 5 Stunden für 90 Minuten Spielfilm!)

4. Die Vier-Programme-Methode:
Aufnahme über die Box auf die USB-Festplatte, USB-Festplatte an den PC anschließen
* über CRIDical (Software Nr. 1) DeMuxen (*.m2v + *.mpa)
* mit MPEG2Schnitt (Software Nr. 2) Überflüssiges wegschneiden (Anfang, Ende, ggf. Werbung); ander Sotware (Cuttermaran z.B. habe ich noch nicht probiert, MPEG2Schnitt ist aber empfehlenswert!
* Authoring mit Software Nr. 3 (IFOedit, DVDlab, GUI_DVDauthor, oder???):
- IFOedit kostet nix, ist einfach zu bedienen, es lassen sich aber keine DVD-Menüs erzeugen, d.h., die DVD läuft einfach los, wenn man sie in den DVD-Spieler einlegt
- DVDlab kostet 99 US$ und soll entsprechend sehr mächtig sein. Ich habe es angesichts des Preises nicht probiert.
- GUI_DVDauthor ist ebenfalls Freeware, aber relativ schwierig in der Bedienung.
Ich habe es mittlerweile raus, wie man ein einfaches Startmenü erzeugt, so dass die DVD im Spieler manuell gestartet werden kann. Es lassen sich auch Kaptitel-Auswahlmenüs erzeugen. Dies ist aber wirklich kompliziert (in dieser Beziehung lobe ich mir Studio 9!). Außerdem lassen sich die Kapitelmarken nicht sehr genau ermitteln, da der Ton in der Vorschau fehlt.
Bei GUI_DVDauthor lassen sich übrigens beliebige Hintergrundbilder einbauen. Wenn man dazu ein Bild aus der zu bearbeitenden Aufnahme verwenden will, braucht man Software Nr. 5, um ein „Foto“ als *.bmp oder *.jpg-Datei zu erzeugen...

* Brennen mit Software Nr. 4 (Nero o.ä.)


Vorteile der 4-5 Programme-Methode:

- man kann sicher sein, dass nicht neu encodiert wird
- dadurch geringer Zeitaufwand (ca. 1 Stunde für 90 Min. Spielfilm)

Nachteile:
- man muss zwischen vielen Programmen einarbeiten, bei der Bearbeitung dazwischen wechseln und deren Weiterentwicklung (Updates) verfolgen
- die DVD-Menü-Erstellung (insbesondere Kapitelauswahl) ist nicht, nur eingeschränkt oder nur mit hohem Aufwand möglich


#### FAZIT ####
Jeder muss selber wissen, was er braucht und wie viel Aufwand er in die DVD-Erstellung investiert.
Wenn ich mich nicht für den Kauf einer „fertigen“ DVD entscheide, wähle ich entweder die Vier-Programme-Methode. Dabei verwende ich GUI_DVDauthor und erzeuge ein einfaches Startmenü, damit die DVD im Abspielgerät nicht gleich losläuft.
Oder ich nehme doch Studio 9, wenn ich auf die Erstellung von Kapiteln nicht verzichten will, wie z.B. bei der Dokumentation über die Doors.

Euer Mikesch

Cray
23.01.2005, 21:41:20
Nur ganz kurz und sehr einfach und effektiv.

1. CRIDical --> m2v erstellen
2. Cuttermaran --> schneiden und Tonspur(en) wählen
3. IfoEdit --> DVD Daten erstellen
4. GUI_DVD Author --> Menü und DVD erstellen
5. Daten mit Nero brennen

Bisher (3 Filme gemacht) und jedesmal sowohl mit AC3 als auch normal stereo ansehnliche ergebnisse gehabt

flens
26.01.2005, 12:59:09
Nur ganz kurz und sehr einfach und effektiv.

1. CRIDical --> m2v erstellen
2. Cuttermaran --> schneiden und Tonspur(en) wählen
3. IfoEdit --> DVD Daten erstellen
4. GUI_DVD Author --> Menü und DVD erstellen
5. Daten mit Nero brennen

Bisher (3 Filme gemacht) und jedesmal sowohl mit AC3 als auch normal stereo ansehnliche ergebnisse gehabt
Hallo,
mit diesen Tools außer IfoEdit habe ich bisher meine Aufnahmen auch erfolgreich auf DVD gebrannt.
Allerdings habe ich ein Problem mit einige Aufnahmen die älter sind, so z.B. die 4 Folgen von Miss Marple über Neujahr. Wenn ich diese auf DVD brenne höre ich zwar den Ton aber das Bild ist nur in streifen sichtbar. Hat jemand damit schon ähnliche Erfahrungen gemacht?