Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : tanze samba mit mir, tanze samba mit meiner box
gambler
03.01.2005, 11:45:06
hi jungs...
da viele leute sich beschweren das die box nicht im winblows netzwerk zu sehen ist, könnte man folgendes mal testen ohne gcc auspacken zu müssen.
siemens hat ja freundlicherweise "make clean" in seinem source packet vergessen, man könnte versuchen smbd/nmbd auf die box zu zaubern (sind als binaries noch im pack). theoretisch sollte das über den "bernd&lemmi" patch zu regeln sein. smbd.conf findet man ja auch schon in /data und kann angepasst werden. fehlt eigendllich nur der eintrag in der inetd.conf. was an libs fehlt kann ich nicht sagen.
netbios-ssn stream tcp nowait root /usr/sbin/smbd smbd -s /data/smbd.conf
netbios-ns dgram udp wait root /usr/sbin/nmbd nmbd -s /data/smbd.conf
gruss und frohes neues
gambler, der nu erst mal zu nem franz. arzt darf *grusel*
Das habe ich schon getestet - bisher ohne Erfolg. Der nmbd funktioniert mit der Einstellung local master = yes. Der Samba Server smbd funktioniert nicht. Es sieht so aus, als ob er die Datei MACHINE.SID nicht speichern kann, obwohl ich
1. in der smb.conf die Pfade umgesetzt habe und
2. unter /usr/local eine Ramdisk /dev/ram1 gemountet und alle notwendigen Dateien in die entsprechende Stuktur kopiert hatte (ohne die Pfade umzusetzten).
Leider gibt es keine Debug-Meldungen, wo genau die Datei gespeichert werden soll. Es sollte dort sein, wo auch die smbpasswd liegt.
bebibaer
03.01.2005, 20:43:13
Für mich sehen die Logeinträge eher danach aus, als ob ftruncate() die Datei erweitert, aber nicht das erwartete Ergebnis zurückliefert. Hier der Ausschnitt aus der Logdatei:
[2005/01/03 20:22:40, 0] tdb/tdbutil.c:tdb_log(531)
tdb(/var/media/PC1/samba/locks/connections.tdb): expand_file ftruncate to 8192 failed (File too large)
[2005/01/03 20:22:40, 0] smbd/connection.c:claim_connection(188)
claim_connection: tdb_store failed with error IO Error.
[2005/01/03 20:22:40, 0] tdb/tdbutil.c:tdb_log(531)
tdb(/var/media/PC1/samba/priv/secrets.tdb): expand_file ftruncate to 32768 failed (File too large)
[2005/01/03 20:22:40, 0] passdb/machine_sid.c:pdb_generate_sam_sid(163)
pdb_generate_sam_sid: Failed to store generated machine SID.
[2005/01/03 20:22:40, 0] smbd/server.c:main(793)
ERROR: Samba cannot create a SAM SID.
Es wird nämlich versucht, Daten in *.tdb-Dateien zu speichern. Da diese nur mit einem Header (696 Bytes) angelegt werden, müssen die Dateien zum Ablegen der Daten zuerst erweitert werden. Dies geschieht in der Funktion expand_file() in der Datei tdb/tdb.c. Dort wird mittels ftruncate() die Datei erweitert, was zwar funktioniert (siehe oben bei Datei secrets.tdb, die wurde schon mehrmals auf ein Vielfaches von 8KB erweitert), aber nicht das Ergebnis 0 zurückliefert.
/* expand a file. we prefer to use ftruncate, as that is what posix
says to use for mmap expansion */
static int expand_file(TDB_CONTEXT *tdb, tdb_off size, tdb_off addition)
{
char buf[1024];
#if HAVE_FTRUNCATE_EXTEND
if (ftruncate(tdb->fd, size+addition) != 0) {
TDB_LOG((tdb, 0, "expand_file ftruncate to %d failed (%s)\n",
size+addition, strerror(errno)));
return -1;
}
#else
char b = 0;
#ifdef HAVE_PWRITE
if (pwrite(tdb->fd, &b, 1, (size+addition) - 1) != 1) {
#else
if (lseek(tdb->fd, (size+addition) - 1, SEEK_SET) != (size+addition) - 1 ||
write(tdb->fd, &b, 1) != 1) {
#endif
TDB_LOG((tdb, 0, "expand_file to %d failed (%s)\n",
size+addition, strerror(errno)));
return -1;
}
#endif
/* now fill the file with something. This ensures that the file isn't sparse, which would be
very bad if we ran out of disk. This must be done with write, not via mmap */
memset(buf, 0x42, sizeof(buf));
while (addition) {
int n = addition>sizeof(buf)?sizeof(buf):addition;
#ifdef HAVE_PWRITE
int ret = pwrite(tdb->fd, buf, n, size);
#else
int ret;
if (lseek(tdb->fd, size, SEEK_SET) != size)
return -1;
ret = write(tdb->fd, buf, n);
#endif
if (ret != n) {
TDB_LOG((tdb, 0, "expand_file write of %d failed (%s)\n",
n, strerror(errno)));
return -1;
}
addition -= n;
size += n;
}
return 0;
}
Da die Benutzung von ftruncate() über Compile-Time-Optionen gesteuert wird, kommen wir wohl nicht um eine Neukompilierung herum.
Das ist richtig, die SID wird in secrets.tdb gespeichert. Der Fehler wird vom sysemcall zurückgegeben. Ich glaube, dass der passende Code dazu in den Quellen in der Datei linux-2.4-xfs/linux/mm/memory.c zu finden ist. Wenn der offset > der maximalen Dateigrösse ist gibts den Fehler.
if (offset > inode->i_sb->s_maxbytes)
goto out;
...
out:
return -EFBIG;
Da muss wohl ein neuer Kernel her oder man probiert die möglichen Dateisysteme durch.
bebibaer
04.01.2005, 17:54:22
Da muss wohl ein neuer Kernel her oder man probiert die möglichen Dateisysteme durch.
Ich habe es mit smbfs und vfat versucht, beides funktionierte nicht. Aber statt eines neuen Kernels wäre doch die Kompilierung von smbd mit anderen Optionen risikoloser.
Ich habe auch noch jffs2 (/data), ext2 (ramdisk und Festplatte) und nfs ausprobiert - ohne Erfolg. Das Problem mit der secrets.tdb kann man lösen, indem man die Datei von einem anderen Rechner nimmt. Dann hat man aber das gleiche Problem mit connections.tdb. Außer bei ext2 werden die systemcalls nicht von den Dateisystemen unterstützt.
Die Datei connections.tdb mit 8192 Bytes lässt sich nicht einmal mit cp in das ext2 der ramdisk kopieren (File too large). Die Datei hat nachher 8193 Bytes. Der Fehler ist wohl doch nicht im smbd zu suchen.
Eine mit ext2 formatierte Festplatte wird korrekt erkannt und eingebunden. Das Programm record_backend stürtzt aber ab. Ich vermute, dass mit dem ext2 etwas nicht in Ordnug ist (evtl. auf die Verwendung in der Ramdisk angepasst).
Wenn der Compiler läuft, dann können ja auch andere Dateisysteme verwendet werden. In den Sourcen habe ich ja leider kein Modul mehr gefunden.
genrich
10.01.2005, 10:56:37
Hmmm... Also ich hab Ubuntu Linux drauf und Samba mit Webmin eingerichtet...
Die Datenpartition bei mir ist ext3 und Windoof und die Box haben keine Probleme damit!
Wir meinen hier den Samba-Server auf der Box, damit man die USB-Festplatte freigeben kann.
gambler
10.01.2005, 11:14:11
ich hatte mir überlegt einen teil der usb-hbb mit ext2 zu formatieren, rund 1gb, der rest fat32 und das ext2 dann an /usr/local/mips-linux zu binden um die probleme zu umgehen.
Ich hatte da gestern Schwierigkeiten mit mehreren Partitionen auf der Platte. Die FAT32 Partition konnte ich nicht formatieren (aus dem Menü). Habe das dann aber nicht weiter verfolgt, da ext2 nur Probleme bereitet.
Nach /usr/local/mips-linux habe ich derzeit noch das Verzeichnis von /tmp/mips-linux gemountet.
kille
17.07.2005, 14:26:14
Hi,
ich habe es jetzt geschafft, einen smbd auf der Box laufen zu lassen. Ist zwar ein etwas älterer geworden (1.8, hat aber nochnichteinmal 10 Jahre auf dem Buckel ;), aber dafür läuft er (so einigermaßen bei mir).
Wer die Nerven hat, das mal selbst auszuprobieren (alles auf eigene Gefahr, das es bei mir funktioniert hat nichts zu sagen, bei euch kann es sonstwas kaputt machen!):
Zunächst mal das Paket von http://kille.cx/downloads/smbd-1.8-m740.tar.gz downloaden und in ein Verzeichnis kopieren (z.B. nach /var/media/USB-HDD/bin).
In dieses Verzeichnis wechseln und das Archiv auspacken, z.B. mit
gunzip smbd-1.8-m740.tar.gz
tar -xvf smbd-1.8-m740.tar
Wer nicht ganz so leichtsinnig sein will, ändert jetzt die smb.conf. Da gibt es eine Zeile 'writable=yes'. Wenn diese auf 'writable=no' gesetzt wird, dann können nur Daten gelesen werden. Was nicht heißt, dass nicht mächtig was schief gehen kann...
Das wars schon. Jetzt mit
./smbd -s ./smb.conf -l ./smbd.log
den smbd starten.
Jetzt die Eingabeaufforderung starten und mit
net use t: \\192.168.1.5\usb
ein Netzlaufwerk verbinden. Nicht vergessen das t durch den gewünschten (freien) Laufwerksbuchstaben und die 192.168.1.5 durch die IP der Box zu ersetzten.
Bei mir hats zumindest so geklappt und konnte fröhlich von der USB-HDD via smb lesen und schreiben.
Okay, fröhlich ist übertrieben, den so sonderlich schnell gehts nicht. Und ich habe auch nur kleine Dateien getestet.
Leider klappt es nicht so gut mit der Sichtbarkeit in der Netzwerkumgebung. Ich kann zwar nach der IP der Box suchen, und sie wird dann auch gefunden, aber Browsen kann ich nicht.
In dem Paket ist auch ein Netbios Nameserver dabei. Läuft bei mir leider so gar nicht, er findet keinen Masterbrowser. Wers ausprobieren will:
./nmbd -n MORBO -G INTRANET -C M740AV -l ./nmdb.log
den Namen (MORBO), die Arbeitsgruppe (INTRANET) und den Kommentar (M740AV) vorher anpassen. Wie gesagt: will nicht bei mir :(
Noch ein Wort zur Sicherheit: sie ist nicht vorhanden - wirklich nicht. Gemountet wird die Freigabe mit dem Gastaccount, und der ist root... Aber es funktioniert! Was will man mehr ;)
Ich versuch mich auch an einer neueren Version, vielleicht sogar mit mehr Sicherheit wie zB ein Passwort.
Kille
kille
17.07.2005, 17:17:45
Hi,
so, jetzt habe ich auch einen Samba 2.0.9 zum laufen gebracht. Die Box erscheint bei mir auch in der Netzwerkumgebung.
Das Paket (es ist übrigens 2,1MByte groß!) gibt es unter http://kille.cx/downloads/samba-2.0.9-m740av.tar.bz2
Vorraussetzung ist (ausser natürlich die Bereitschaft, seine Box zu schrotten, Verwendung auf eigene Gefahr!) eine USB-Festplatte und ein Telnetzugang. Getestet habe ich es mit der FW 1.37.4.lemmi-09. Samba kommt in das Verzeichnis /var/media/USB-HDD/bin, also muss dieses Verzeichnis auch existieren.
Das Archiv in das bin-Verzeichnis auf der USB-Festplatte kopieren und dort entpacken:
bzip2 -d samba-2.0.9-m740av.tar.bz2
tar -xvf samba-2.0.9-m740av.tar
cd samba
Jetzt muss die lib/smb.conf angepasst werden:
[global]
guest account=root
workgroup=INTRANET
netbios name=MORBO
server string=Siemens M740 AV
null passwords=yes
security=share
[USB]
path=/var/media/USB-HDD
comment=USB-Festplatte
public=yes
guest ok=yes
writable=yes
printable=no
browseable=yes
Geändert werden muss sicherlich die Arbeitsgruppe (workgroup=) und der Name der Box (netbios name=).
Wer sich nur auf Lesezugriffe beschränken will, setzt writable=no (nicht zu verwechseln mit writeable=no, dass ist nur für die, die der englischen Sprache mächtig sind ;)
Das starten von smbd (für die Freigabe) und nmbd (für die Netzwerkumgebung) gestaltet sich recht einfach
./smbd -D
./nmbd -D
Logfiles werden in das Verzeichnis /var/media/USB-HDD/bin/samba/var geschrieben.
Beendet werden die beiden nach Möglichkeit nicht mit -9, sondern mit -15
kill -15 `cat /var/media/USB-HDD/bin/samba/var/locks/nmbd.pid`
kill -15 `cat /var/media/USB-HDD/bin/samba/var/locks/smbd.pid`
Wie gesagt, bei mir (Windows XP) erscheint die Box auch in der Netzwerkumgebung.
Samba läßt sich auch noch auf vielfältig andere Art konfigurieren. Da das ganze aber mehr so eine Machbarkeitsstudie ist, belasse ich es mal dabei. Unter samba.org gibt es ansonsten auch die komplette Anleitung dafür.
Zum Resourcenverbrauch: ich habe nicht gewagt, mit top zu überprüfen, wieviel Speicher und CPU der smbd frißt...
Zur Sicherheit: Jetzt noch Unsicherer. Bei der anderen Version musste ein "Angreifer" wenigstens noch IP und Freigabename herrausfinden...
Kille
Hannilein
19.07.2005, 09:47:10
Zum Resourcenverbrauch: ich habe nicht gewagt, mit top zu überprüfen, wieviel Speicher und CPU der smbd frißt...
Ich habe es gewagt - wenn etwas "geschafft" wird, pendelt es zwischen 60 und 80 Prozent. Dabei ist die Performance sehr bescheiden.
Aber cool ist es auf jeden Fall, danach haben ja schon viele gelechtzt. Respekt!
Ich habe mir die Box mal als Laufwerk verbunden und dann den cridmanager auf meine Aufnahmeverzeichnis losgelassen. Ich dachte mir, so kann ich mir einen Arbeitsgang ersparen, weil dann das direkte demuxen mit ProjectX funktioniert. So weit hat meine Geduld dann aber nicht gereicht, nachdem cridmanager bei allen Aufnahmen ewig die Uhr angezeigt hat, während die Detailinformationen geladen wurden, habe ich dann irgendwann abgebrochen (bevor auch nur eine Uhr verschwunden war). Per ftp geht das deutlich schneller. Um einzelne Dateien hin und her zu kopieren, benutze ich einfach den Explorer (mit ftp://usb:usb@192....).
Fazit: Gute Umsetzung aber die Kiste packt das einfach nicht.
Hanno
Coole Sache. Darauf habe ich schon ne ganze Weile gewartet. Besteht die Möglichkeit, daß es irgendwann mal sie Art Lemmi Patched Firmware geben wird? Oder geht das aus Platzgründen garnicht?
Wenn es nicht geht, kann man davon eine komplette Anleitung ins Wiki stellen? Oder bleibt es bei der Machbarkeitsstudie?
Wie sieht das genau mit der Geschwindigkeit aus? Ich überlege, meine Bilder der Digicam auf die Platte zu legen und dann mit dem XBMC (XBOX) per Samba auf die Kiste zuzugreifen, um die Bilder anzuzeigen. Ein Bild ist ca 3 MB Groß. Macht die Box das mit? Mir geht es nicht darum Videos zu Streamen. Es geht um Bilder oder Musik (mp3, etc). Wie sehen hier meine Chancen aus? Kann jemand mal sagen wieviel KB/s die Kiste schafft, beim kopieren auf eine Windows XP Workstation?
Danke
Ciao Marco
Lemmi
19.07.2005, 13:32:42
Coole Sache. Darauf habe ich schon ne ganze Weile gewartet. Besteht die Möglichkeit, daß es irgendwann mal sie Art Lemmi Patched Firmware geben wird? Oder geht das aus Platzgründen garnicht?
Aus Platzgründen wohl eher nicht. Alternativ bietet sich z.B. /var/etcv/rc.local an: (einfach runtergeschrieben und daher ungetestet)
#!/bin/sh
# Der wavebox Zeit lassen, um USB und LAN zu mounten
sleep 20
# Das SMB-Verzeichnis festlegen
smbdir=/var/media/USB-HDD/bin
if [[ -x $smbdir/smbd && -x $smbdir/nmbd ]]; then
cd $smbdir
./smbd -D
./nmbd -D
fi
kille
19.07.2005, 16:19:53
Hi,
von meiner Seite aus wird es wohl nicht mehr werden, aber eine kleine Anleitung ins Wiki könnte ich ja mal stellen. Die Kurzanleitung von oben sagt ja schon alles, was man wissen muss. Viel mehr gibt es da nicht zu tun, da ja nur das Sharen der USB-Festplatte sinn macht.
Wie Lemmi schon schrieb, wird das mit dem Platz mehr als nur knapp. Denn Lemmi hat aus Platzgründen den ftp-Client aus seiner FW rausgeschmissen (Größe 125kB), dann wird nicht plötzlich Platz für smbd und nmbd, die im besten Fall 2,2MB+ benötigen.
Im Betrieb (ohne Transfer oder so) hält sich der Speicher- und sonstiger Resourcenverbrauch scheinbar in Grenzen (so 1,6-1,8MB, ca. 3% CPU).
Lemmi hat aber schon (fast) die Antwort auf deine Frage geliefert. Nur das Samba-Verzeichnis ist nicht ganz richtig (zumindest bezogen auf die Version 2.0.9). Ich korrigiere mal:
#!/bin/sh
# Der wavebox Zeit lassen, um USB und LAN zu mounten
sleep 20
# Das SMB-Verzeichnis festlegen
smbdir=/var/media/USB-HDD/bin/samba
if [[ -x $smbdir/smbd && -x $smbdir/nmbd ]]; then
$smbdir/smbd -D
$smbdir/nmbd -D
fi
In das Sambaverzeichnis muss nicht gewechselt werden, dass ist hardcoded so vorgegeben. Die Unterverzeichnisse sind übrigens nicht nur zur Dekoration, die werden wirklich benötigt!
Es geht um Bilder oder Musik (mp3, etc). Wie sehen hier meine Chancen aus? Kann jemand mal sagen wieviel KB/s die Kiste schafft, beim kopieren auf eine Windows XP Workstation?
Ich habe mal eine Datei kopiert und die Zeit gestoppt (mit dem copy Befehl eines XPSP2-Rechners. Die Datei war etwa 137MB groß, das kopieren hat etwa 109 Sekunden gedauert (mit der Stoppuhr gemessen), macht gar nicht mal so schlechte 1,25MByte/s. Dabei lief nur das Livebild, keine Aufnahme, Timeshift o.ä.
Das gleiche Spiel, während ich eine Sendung aufgenommen habe (und sie live geguckt habe): 161 Sekunden, was 0,85MByte/s macht. Mit einer zweiten Aufnahme hab' ich es dann nicht geprüft. Die Aufnahme ist dadurch nicht zu schaden gekommen, die Box ließ sich wie immer bedienen (= eine Aufnahme => schnarchlangsam ;)
Mit Cridical die Aufnahme auf die Festplatte meines XP-Rechners kopieren klappte auch problemlos (die Anzeige in Cridical schwankt zw. 0,95 und 1,2MByte/s, meist bei 1,09MByte/s), das Video war fehlerfrei (warum auch nicht...)
Allerdings ist die Antwortzeit nicht so dolle, also die Zeit vom Abschicken eines Befehls (z.B. dir), und bis sich etwas tut, so eine Art 1-2 Gedenksekunden. Daher wird es bei kleinen Dateien/Zugriffen nicht so gut aussehen. Also z.B. wenn das Aufnahmeverzeichnis eingelesen wird.
Kann ich jetzt aber durch Fehlen guter Zeitmesser (meine Daumen-Stoppuhr-Messung gilt eindeutig als nicht-gut) verifizieren, aber es kommt mir (auch bei browsen via Explorer) alles ein wenig "träge" vor.
Achja: ich habe keinen blassen schimmer, ob dieser Samba 2GB+ ready ist...
Kille
grisu
19.07.2005, 18:39:12
Hi,
habe versucht, denn Samba Server zu starten,
bekomme aber keine Freigaben zu sehen.
Muesste man mit ps -A smbd und nmbd sehen?
Habe lt. deinen Angaben ./smbd -D und ./nmbd -D von der
Kommandozeile gestartet,
in den log files steht noch folgendes:
Get_Hostbyname: Unknown host
(smb.conf habe ich angepasst)
Firmware: v1.49.5-lemmi-01
Hab ich was uebersehen?
kille
19.07.2005, 19:21:55
Hi,
Get_Hostbyname: Unknown host
Okay, da habe ich vergessen, etwas wichtiges zu erwähnen:
Wer mit SMB etc. rummacht, hat natürlich auch die Probleme, die SMB macht. SMB (und damit Samba) hat echte Probleme, wenn die Namensauflösung nicht funktioniert. Ganze Firmennetzwerke spielen verrückt, nur weil der Systemadmin sich nicht darüber klar war, dass der Nameserver nicht einfach abgeschaltet werden sollte...
Das bedeutet: Die Box muss den Namen, den du ihr gibst, auflösen können. Ich habe nicht daran gedacht, da ich schon vor längerer Zeit meinen DNS-Server bei der Box eingetragen habe.
Dazu muss die Datei /etc/resolv.conf geändert werden, genauer muss da ein Nameserver eingetragen werden, der auch den Namen deiner Box auflösen kann.
Ob deine Box ihren Namen auflösen kann, kannst mit 'ping namederbox' herrausfinden. Als Name natürlich den Namen, den du in die smb.conf eingetragen hast.
Bei dem Namen sind übrigens Leerzeichen Tabu, ebenso wie Unterstriche, Sonderzeichen, Umlaute o.ä. Er sollte auch der gleiche sein, den du bei der Konfiguration der Box angegeben hast.
Bestimmt gibt es noch weitere Möglichkeiten, aber ich bevorzuge ein funktionierendes DNS.
Ansonsten: Vielleicht können Hannilein oder eVo ja etwas Licht in das Problem bringen...
Kille
grisu
19.07.2005, 20:14:27
Ich glaube man kann die Information in diesem Fall in /etc/hosts eintragen,
muesste somit direkt im Flash verewigt werden?
Danke fuer deine Hilfe,
grisu
Lemmi
19.07.2005, 20:35:24
Ich glaube man kann die Information in diesem Fall in /etc/hosts eintragen,
muesste somit direkt im Flash verewigt werden?
Danke fuer deine Hilfe,
grisu
/etc/* ist schreibgeschützt - sniff
Kannst aber auch das hier (http://www.m740.de/forum/showthread.php?p=15561#post15561) machen: nur shadow durch hosts austauschen.
Vielleicht baue ich demnächst mal ein link nach /var/etc ein.
P.S.: Ich habe auch einen DNS-Server *grins*
grisu
19.07.2005, 20:48:42
ein link auf /var/etc hoert sich gut an,
man koennte dann im startscript die noetigen Eintraege in hosts machen.
Lemmi
19.07.2005, 21:07:02
ein link auf /var/etc hoert sich gut an,
man koennte dann im startscript die noetigen Eintraege in hosts machen.
Ne, das die Dateien unter /var/etc beim shutdown ins flash gesichert werden.
--> Nur einmal editieren.
Der andere Vorschalg funzt aber: Ich habe ihn mehrfach für diverse Tests (u.a. Kennwörter für telnet+ftp-server) verwendet.
Wow. Das hört sich ja echt gut an. Die Geschwindigkeit der Box reicht also völlig aus um a.) keinere Bilder anzuzeigen und b.) MP3's direkt abzuspielen.
Jetzt muß noch das DNS Problem gelöst werden. Dafür habt ihr ja auch schon Ansätze geliefert. Einen eigenen Server will ich ja nicht betreiben. Sonst hätte ich ja ne einfache Lösung meine USB Platte zu sharen. Aber im Moment will ich keine Kiste always on haben. Ich hab mir ne fernbedienbare Steckdose geholt und kann damit die Box ganz vom Strom nehmen, wenn mir das zwar leise Gesurre der Platte auf die Nerven geht.
Ich liebe dieses Forum. Ihr seid echt alle klasse. Ich denke am Wochenende werde ich mich mal hinsetzen und das ganze austesten.
Berichten werde ich dann hier. Im voraus schon mal danke.
Ciao eVo
kille
20.07.2005, 10:39:45
Hi,
Jetzt muß noch das DNS Problem gelöst werden.
Das ist einfach: nicht kleckern, sonder klotzen! Wenn schon Telnet, FTP, Samba und Netbios Nameserver auf der kleinen, süßen Box läuft, warum nicht auch noch DNS? Muss ja nicht gleich Bind sein (obwohl: das wäre eine gute Grundlage zur Aufwertung der M740 AV als DC ;)
Ich habe mal den yaku-ns für die Box kompiliert. Wer es ausprobieren möchte:
* Das Paket unter http://kille.cx/downloads/yaku-ns-m740av.tar.bz2 downloaden und im Verzeichnis /var/media/USB-HDD/bin speichern
* mit
bzip2 -d yaku-ns-m740av.tar.bz2
tar -xvf yaku-ns-m740av.tar
auspacken
Die yaku-ns.conf anpassen:
* In der Zeile mit 'nameserver 192.168.1.3' die IP durch einen "echten" DNS Server ersetzten (z.B. den DSL-Router oder den Server des eigenen Providers). Falls nicht gewünscht und nur lokale Namen aufgelöst werden, die Zeile mit einem # auskommentieren.
* Pro Rechner im lokalen Netzwerk einen A und einen PTR Eintrag setzten. Es sind schon zwei Einträge als Beispiel angegeben, die einfach abändern.
Jetzt kann der yaku-ns gestartet werden, wie üblich mit root Rechten...
/var/media/USB-HDD/bin/yaku-ns -u root -c /var/media/USB-HDD/bin/yaku-ns.conf -d
Das -d bewirkt, dass der Server im Hintergrund gestartet wird. Für erste Tests kann das -d auch weggelassen werden, dann kann der Server mit der Tastenkombination Strg+c schnell und einfach wieder beendet werden.
Falls keine Fehlermeldung kommt (Logfile ist /var/media/USB-HDD/yaku-ns.log), kann die Box jetzt mehr oder minder gut als DNS-Server dienen. Von Windows aus läßt sich das z.B. mit
nslookup morbo.intranet 192.168.1.5
an der Eingabeaufforderung testen. Anstatt morbo.intranet bitte den kompletten Domainnamen/FQDN der Box angeben (also name.arbeitsgruppe), anstatt 192.168.1.5 die IP der Box nehmen.
Wenn das klappt, muss der DNS-Server nur noch der Box bekannt gemacht werden. Dafür ist die Datei '/etc/resolv.conf' zuständig, die bei der Box (oder nur bei der Lemmi-FW?) auf die Datei '/var/etc/resolv.conf' verweist. In die Datei muss die Arbeitsgruppe und die IP des DNS-Servers. Das geht recht einfach via Telnet:
echo domain intranet > /var/etc/resolv.conf
echo nameserver 127.0.0.1 >> /var/etc/resolv.conf
Auf die gleiche Art wird auch ein schon vorhandener DNS-Server eingetragen, einfach die IP des Servers angeben!
Das wars schon. Viel Spass damit!
Kille
P.S. Für weitere Konfiguration liegt dem Paket die Datei 'yaku-ns.conf.example' bei. Dort sind alle Möglichkeiten beschrieben, leider in Englisch und ein wenig Grundwissen übers DNS wird vorrausgesetzt!
P.P.S. Der yaku-ns kann natürlich auch in jedes andere Verzeichnis (beschreibbar) kopiert und dort gestartet werden. Dazu müssen nur die Pfade angepasst werden.
P.P.P.S. Den Quellcode gibt es auf der offiziellen HP unter http://www.kyuzz.org/antirez/ens.html oder auch unter http://kille.cx/downloads/yaku-ns-src.tar.gz
Hannilein
20.07.2005, 16:49:36
Wow, auch noch ein Nameserver auf der Kiste! Daran hatte ich gestern beim Probieren auch schon gedacht. Als ich aber in der nicht veränderbaren /etc/hosts den Eintrag von localhost gesehen habe, ist mir eine Idee gekommen:
Einfach in der shell einmal "hostname localhost" eingeben - fertig. Das hat sogar vollkommen unabhängig von dem Namen in der smb.conf funktioniert. Die Box war trotzdem als "M740AV" zu sehen. Das ist für einen Dauerbetrieb sicher nicht elegant, aber für einen kurzen Test (bis Lemmi das Verschieben der /etc/hosts erledigt hat) vollkommen ausreichend.
Hanno
grisu
20.07.2005, 18:40:11
Hi,
das mit hostname localhost hat geholfen.
Habe gerade auf einer M740AV den samba server gestartet,
auf einer zweiten M740AV die Aufnahmen des ersten Geraetes angeschaut.
Funktioniert erstmal problemlos.
Kann mich der Meinung nur anschliessen,
dieses Forum ist erstklassig.
grisu
Black 8
25.09.2005, 18:24:57
Hallo,
da ich von Linux keine Ahnung habe und meine Box nicht schrotten möchte,würde ich gerne wissen ob dr Samba irgendwann noch in die Firmware implimenriert wird?
Black 8
26.09.2005, 17:38:23
Habe jetzt die Anleitung aus der WIKI ausprobiert, habe das mit dem DNS server auf der M740 und dem Samba hinbekommen :D leider bekomme ich es nicht hin das der Samba alleine startet, habe es hiermit versucht:
Automatik
Nutzer einer Lemmi-Firmware können den Samba-Server auch automatisch starten lassen. Dazu hat Lemmi die Datei /var/etc/rc.local ersonnen.
In dieser muss stehen (ungetestet)
#!/bin/sh
# Der wavebox Zeit lassen, um USB und LAN zu mounten
sleep 20
# Das SMB-Verzeichnis festlegen
smbdir=/var/media/USB-HDD/bin/samba
if [[ -x $smbdir/smbd && -x $smbdir/nmbd ]]; then
$smbdir/smbd -D
$smbdir/nmbd -D
fi
Dadurch wird der Samba-Server ca. 20 Sekunden nach der M740 AV gestartet.
leider klappt es nicht hat jemand vielleicht nen Tip wie ich es noch hinbekommen kann ?
Lemmi
26.09.2005, 17:52:48
Hallo,
da ich von Linux keine Ahnung habe und meine Box nicht schrotten möchte,würde ich gerne wissen ob dr Samba irgendwann noch in die Firmware implimenriert wird?
Nein, weil zu groß.
Black 8
26.09.2005, 17:56:27
Schade und der Autostart ?
Commander
26.09.2005, 18:00:56
Ui
erstmal vielen Dank an die ganzen hellen Köpfe hier im Forum besonders Lemmi.
Ich würd das ja auch gerne mal bei mir Probieren nur leider hab ich von Linux null Plan. Aber macht bitte alle weiter so. Es freut mich zu sehen das immer weiter entwickelt wird.
KausB
13.10.2005, 08:24:54
Hallo Freaks,
vielen Dank - vor allem an kille & Lemmi - für Eure Arbeit bezüglich Samba !
Das läuft prima bei mir, u.a. auch wegen der ausführlichen Wiki-HowTo Anleitung. Nach sowas habe ich schon lange gesucht. Direkter Zugriff auf die Ordner & Dateien der USB-Platte vom PC aus, ohne umkopieren, echt Klasse !
Und die Performance ist auch gar nicht so schlecht. Die Durchsatzraten scheinen vergleichbar mit ftp zu sein. So um die 1 bis 1,5 MByte je Sekunde. Neben dem direkten Zugriff auf Bilder und MP3's geht sogar das Abspielen von Videos. Ich bin begeistert, macht weiter so !
:)
Gruß, Klemens
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