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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Qualitativ hochwertige MPEGs mit PVR-Pilot (-light)!



MrClickX
07.11.2005, 13:12:12
Also ich war gestern ziemlich überrascht, wie gut die PVR-Pilot Light Testversion mit Novell Netdrive v4.1 zusammenarbeitet - und über die Qualität der daraus resultierenden MPEG-Datei, die ich längst nicht so gut mit "Cridical" hinbekommen habe! - Im direkten Vergleich, war nach der unten angegeben Prozedur, die auf DVD gebrannte, zuvor geschnittene Kopie des Filmes "Hocus Pocus" (USA 1993, mit Bette Midler) so gut wie von der gleichen Qualität, wie der gleichzeitig direkt von der USB-Festplatte der M740AV abgespielte Film! - Bisher hatte ich nämlich nie Filme gebrannt, - denn die Resultate, die ich mit der Kette: ...

Cridical (konvertieren zu MPEG) -> TMPGEnc Editor (Werbung/Vor-/Nachlaufzeit wegschneiden) -> TMPGEnc DVD Author (ins DVD-Format konvertieren) -> Nero (brennen)

erzielt hatte, waren wirklich schlecht, da offensichtlich eine zu hohe Kompression die Bilder "schlierenhaft" erscheinen ließ. - Dagegen war mein gestriger Versuch, mit der Kette: ...

Novell NetDrive (Laufwerk für die Festplatte der Box, auf dem Windows-Desktop, anmelden) -> PVR-Pilot Light (herunterladen und konvertieren zu MPEG) -> TMPGEnc Editor (Werbung/Vor-/Nachlaufzeit wegschneiden) -> Nero Vision (eigenes Menü hinzufügen, ins DVD-Format bringen und brennen)

wesentlich begeisternder!

Ich kann diese Kette nur weiterempfehlen. - Es mag zwar auch andere Software geben, die gute Erfolge verspricht (z.B. "ProjectX", von dem man hier viel hört), aber ich werde zukünftig nur mit diesen Tools arbeiten, um Filme von der Boxen-Festplatte auf DVD zu brennen, weil es, von der Bedienung her, mit diesen Tools einfacher nicht geht - und mich das Ergebnis echt überzeugt hat.

- Novell NetDrive v4.1 (http://www.m740.de/forum/showthread.php?t=2814) gibt es hier (http://wwwserv1.rz.fh-hannover.de/rz/download).

- PVR-Pilot Light gibt es hier (http://www.pvrpilot.com).

- TMPGEnc Editor gibt es hier (http://www.pegasys-inc.com/en/index.html).

- Nero, bzw. Nero Vision, gibt es hier (http://www.nero.com/de/index.html).

Noch zwei kleine, wichtige Anmerkungen zum Schluß:

1.) "Nero Vision" schneidet zwar auch, funktioniert aber dermaßen umständlich und unkonventionell, daß ich das Programm nicht zum Schnitt empfehlen kann. - Wer aber trotzdem kein zusätzliches Geld für den hervorragenden, leicht verständlichen "TMPGEnc Editor" ausgeben möchte, kann ja trotzdem dann erstmal auch den Schnitt mit Nero Vision versuchen.

2.) In "Nero Vision", gibt es Qualitäts-Einstellung, die man verändern kann, wenn man unten auf den [Mehr <<] Button klickt - und dann auf: [Standardvideooptionen]. - Diese sollten unbedingt gesetzt sein! - Und zwar auf: "PAL Deutschland", "[x] Smart Encoding" - und bei "DVD Video", auf: "Seitenverhältnis = automatisch", "Qualitätseinstellungen = Hohe Qualität", "Sampleformat = Automatisch" - und - "Encodiermodus = High Quality (2-Durchgänge VBR)"! (Auch die übrigen Standardeinstellungen, der unterschiedlichen Disc-Formate, sollte man gleich mit auf "höchste Qualität" setzen.)

freulein
07.11.2005, 18:54:54
Aber warum Daten, die schon MPEG-2 Format haben, nochmal ins MPEG-2 Format encoden mit Qualitätsverlust (und sei er noch so gering)? Erstmal dauert das doch sicher ganz schön, zweitens schlechtere Qualität, und drittens... wozu?

Ich kenne zwar nicht Nero Vision, aber ich würde versuchen, da, wenns nur irgendwie geht, NO ENCODING anzugeben statt Smartencoding...

Oldboke
07.11.2005, 19:11:28
Geht's denn nicht noch umständlicher ? :D

Und auch noch Programme kaufen um ne DVD zu brennen.... :confused: :D

freulein
07.11.2005, 19:23:39
Also ich persönlich sehe das nicht so schlimm, wenn man Nero verwendet... ist nämlich oft beim Kauf des Brenners dabei, in Light o.ä. Versionen...

Nero Vision ist allerdings für den gewollten Zweck (schon vorliegende MPEG2) garantiert nicht die vernünftigerweise zu verwendende Nero-Komponente, wenn man ein Reencoding dabei nicht verhindern kann...

NullPtr
07.11.2005, 19:33:42
Nero Vision ist allerdings für den gewollten Zweck (schon vorliegende MPEG2) garantiert nicht die vernünftigerweise zu verwendende Nero-Komponente, wenn man ein Reencoding dabei nicht verhindern kann...
Ich habe keinen Weg gefunden, Nero das reencoden abzugewöhnen. Das SmartEncoding hilt da wenig bis gar nicht.
Da bleibe ich doch lieber bei den kostenlosen Tools - sooo viel komplizerter sind die ja wirklich nicht zu bedienen.

MrClickX
07.11.2005, 19:36:19
... Nero Vision erzeugt auch eigene Menüs mit Animationen! - Die müssen doch auch erst encodiert werden. ... Natürlich, wenn man keine Menüs haben will (manchmal ist die Kapazität einer DVD aber ausreichend für 2 Filme oder zusätzliche Audio-Dateien, bzw. könnte man ja auch den/die Film/e noch in Kapitel aufteilen), kann man bei TMPGEnc MPEG-Editor auch gleich "DVD-Video" als Output angeben. ... - Dann wird der Inhalt eben halt gleich nach dem Einlegen abgespielt.

Was weiß ich ... Bin nunmal kein Bild-/Videobearbeitungs-Spezi. War noch nie mein Fall ... Aber wenn das Ergebnis überzeugt und man einfach seine Boxen-Filme geschnitten und mit eigenem, animierten Menü auf DVD brennen kann, ... - dann glaube ich, für mich die beste, am einfachsten zu bedienende Lösung, die auch gleich ein sehr gutes optisches Ergebnis bringt, -- ohne daß man sich mit irgendwelchen Fehlermeldungen und Unkompatibilitäten rumärgern muß, -- gefunden zu haben, die ich hier nur empfehlen kann, auch wenn's nicht ganz umsonst ist ...

PVR-Pilot Fan werde ich deshalb aber ganz bestimmt nicht, denn dasProgramm ist selbst in der Demo-Light-Version, mit den 3 zugänglichen Funktionen, sehr buggy! (Die Dateiauswahl ist wirklich strange!)

truncator
07.11.2005, 19:41:49
Ich kenne zwar nicht Nero Vision, aber ich würde versuchen, da, wenns nur irgendwie geht, NO ENCODING anzugeben statt Smartencoding...Nero will durch das Encodieren eine bestimmte DVD-Konformität herstellen, die aber in der Praxis keine Bedeutung hat. (Wurde im Forum schonmal genauer erklärt). Durch das Enkodieren werden die Filme "aufgeblasen" und verbrauchen mehr Platz bei (allerdings kaum merklichen) Qualitätsverlust. NeroVision wäre ein tolles Authoring Tool, wenn man das Encodieren abstellen könnte.

Ich bevorzuge den Cridmanager zusammen mit ProjectX. Dadurch läuft die "Kopier-und Zusammensetz"-Phase parallel zur Demux-Phase und das spart Zeit. Schneiden und Muxen mit Cuttermaran, fürs Authoring GUI-DVDAuthor (damit gehen auch Menus schnell und einfach) und Nero nur fürs Brennen.

freulein
07.11.2005, 20:17:18
PVR-Pilot Fan werde ich deshalb aber ganz bestimmt nicht, denn dasProgramm ist selbst in der Demo-Light-Version, mit den 3 zugänglichen Funktionen, sehr buggy! (Die Dateiauswahl ist wirklich strange!)

Dazu hab ich mal ne Frage... PVR hat da ja nichts selber programmiert, sondern die entsprechenden Funktionen "entliehen"... mplex.exe ist Bestandteil der Open Source jpegtools, dvdauthor.exe ist aus dem dvdauthor Packet... weiß jemand, wo ts_demux.exe herkommt?

Arnaud
08.11.2005, 07:49:45
Also ich persönlich sehe das nicht so schlimm, wenn man Nero verwendet... ist nämlich oft beim Kauf des Brenners dabei, in Light o.ä. Versionen...
...


Falls du Nero Vision als OEM-Version meinen solltest, dann sollte man auch erwähnen, daß sich dieses Teil ganz frech weigert, AC3-Streams (Dolby-Digital) zu verarbeiten, und stattdessen zum Kauf einer Vollversion auffordert. Angeblich aus "lizenzrechtlichen" Gründen ...

Jedenfalls war/ist das bei mir so (Nero Vision/Express 6.x).

Vollends in die Tonne getreten habe ich das Teil, als es mir (vor Monaten) den "Herr der Ringe" nach stundenlanger Bearbeitung mit komplett asynchronem Ton präsentiert hat.

bill_bo
08.11.2005, 09:08:03
Ich benutze Nero Vison nur fuer "normale" mpegs , fuer DVB TS nehme ich in der Regel DVR Studio pro was komplett ohne Recoden auskommt und zusaetzlich den Vorteil hat, *keine* DVD Menues zu erzeugen ;-)

truncator
08.11.2005, 10:05:21
Also ich war gestern ziemlich überrascht, wie gut die PVR-Pilot Light Testversion mit Novell Netdrive v4.1 zusammenarbeitet - und über die Qualität der daraus resultierenden MPEG-Datei, PVR-Pilot generiert eine fertige mpg-Datei. Wenn man die aber schneiden will, ist das ein Arbeitsschritt zuviel, denn zum Schneiden müssen Video und Tonspur getrennt vorliegen. TMPGEnc Editor muss dann wieder intern diesen Schritt rückgängig machen.

Imho wird die Exportfunktion von PVR-pIlot erst dann interessant, wenn auch eine Schnittfunktion verfügbar ist.

johnny
08.11.2005, 10:11:27
PVR-Pilot generiert eine fertige mpg-Datei.Zuerst werden aber zwei Dateien erstellt (audio.out und video.out). Wenn Du die Aktion des PVRP abbrichst, sobald er muxt, sollten die beiden erhalten bleiben, und Du kannst sie zum schneiden benutzen. Ich persönlich bevorzuge aber ProjectX; allein schon wegen dessen Fehlerkorrektur.

Ciao
Johnny

MrClickX
10.11.2005, 12:17:22
Also, - ich habe heute Nacht mal ausführlich versucht, einen Film ("Alles außer Sex") mit "ProjectX" und anschließend mit "GUI for DVDAuthor" (Vollinstallation) zu brennen. - Ich muß sagen, das habe ich wirklich, beim besten Willen, nicht hinbekommen!

Allein schon ProjectX hat, -- nachdem es selbständig den Film über Novell NetDrive, so wie er aufgenommen wurde, von der Box runter geholt hat (gut!), -- ewig lange, bei 100% CPU-Auslastung (und das mit meinem PC) rumgemacht, um dann letztendlich 3 getrennte Dateien auszuspucken (... ich glaube, das nennt man "DeMuxen"?!). - Allerdings hatte ich vorher nicht einen einzigen Schnitt gemacht! ...

Für die Aktion, um die Box-Dateien in ein zusammengesetztes MPG zu schreiben, brauchen PVR-Pilot und auch CRIDical dagegen nur wenige Sekunden (... indem sie die Dateien schon beim Ziehen von der Box verbinden, - und nicht, wie ProjectX, erst ziehen- und dann stundenlang demuxen, obwohl garnicht geschnitten wurde, - oder selbst nach dem Schneiden noch ewig demuxen, anstatt nur die Schnittstellen neu zu encodieren) - und "TMPEGEnc MPEG Editor" ist auch 1.000 Mal schneller beim Darstellen der Schnitt-Sequenzen (Hin- und Herspulen in der zu schneidenden Aufnahme), als ProjectX! ... Mit dem "Smart Encoding Analyzer" (sichtbar beim [Output Setting], auf der "Output"-Seite, des TMPEGEnc MPEG Editors v1.3.2.98), wird auch ganz deutlich gezeigt, daß ausschließlich nur die Schnittstellen, wo man die Werbung herausgeschnitten hat, re-encodiert werden. - Also keinesfalls die ganze MPEG-Aufnahme! (Und ausschließlich im TMPEGEnc MPEG Editor wird encodiert! - Nicht in Nero Vision, wenn man damit nicht schneidet, oder Menüs hinzufügt! - Und selbst dann nur diese Schnittstellen: das heißt dann "Smart Encoding", das übrigends auch der TMPEGEnc MPEG Editor beherrscht!) ...

D.h. TMPEGEnc MPEG Editor ist a) im Vergleich zu ProjectX, wesentlich bequemer zu bedienen, - läßt b) zudem noch die Aufnahme größtenteils unangetastet, - c) zeigt Filmsequenzen, im Schnitt-Editor, erheblich schneller an, - d) ist der Schnitt-Editor viel einfacher zu bedienen, - verarbeitet die geschnittene Datei e) wesentlich schneller - und unterstützt f) noch voll den iPentium Prescott, mit MMX, SSE und Hyperthreading! (Über Punkt 'f', habe ich bei ProjectX nichts gelesen!? - Kann aber sein, daß ProjectX diese Unterstützung auch bietet - und ich die Referenz dafür nicht finden konnte.)

Also, weil man sich, wenn man die von mir bevorzugte Kette, mit "TMPEGEnc MPEG Editor" benutzt, das "DeMuxen" sparen kann und der TMPEGEnc MPEG Editor den geschnittenen Film in ca. 2-3 Minuten fertig hat (natürlich je nach Rechner und Länge des Films), - wo ProjectX für den DeMux-Vorgang ca. 20-30 Minuten braucht, - und auch vorher, das eigentliche Schneiden wesentlich einfacher und schneller geht, - ist bis dahin schon mal alles viel besser.

Wirklich umgehauen hat mich dann allerdings das "GUI for DVD-Author" Tool! ... Nicht nur, daß es 1.000 Fehlermeldungen, über nicht gefundene Pfade und irgendwelche angeblich verbotenen Umlaute: "äüöß, u.s.w. dürfen in Pfadangaben nicht verwendet werden", (bla, bla ... hatte ich garnicht) rausgeschmissen hat, - es hat außerdem die demuxten Ergebnis-Dateien, von ProjectX (ohne daß ich dem Ganzen ein Menü gegeben habe), in einem ca. 15-minütigen Vorgang bearbeitet- und anschließend nichts, -- keine DVD-Dateien, -- erzeugt- oder gebrannt!!! ... Dafür hatte ich dann aber eine schicke, nichssagende LOG-Datei im Ausgabeverzeichnis.

Nene! ... Also mit den beiden JAVA-basierenden Software-Tools, die mit wirklich vielen, verwirrenden Einstellungen daher kommen und zudem noch langsame Arbeit verrichten, könnt Ihr mich echt jagen! ... "Nero Vision" ist dagegen, leicht(-er ... ich finde, es hat auch so seine Tücken, besonders, wenn man damit schneiden will) zu bedienen - und re-encodiert auch nicht den kompletten Film, denn, in den "Qualitätseinstellungen", wenn "Hohe Qualität" ausgewählt wurde, heißt es: "In dieser Qualität können Sie ca. 60 Minuten Video auf eine DVD aufnehmen". - Ich habe aber mit dieser Qualität schon 1:30 Stunden Film aufgenommen - und die DVD war noch zur Hälfte leer! - Also wird nur in bestimmten Fällen re-encodiert, - aber anscheinden/ziemlich sicher nicht, wenn man die zu bearbeitende Aufnahmen durch die von mir beschriebene Kette, mit den 3 Programmen, laufen läßt! (Oder auch den TMPEGEnc MPEG Editor einfach wegläßt und garnicht schneidet.) ... - Außerdem würde so ein Re-Encodieren sicher auch eine Menge Zeit kosten, nehme ich mal an?! - Nero Vision fängt bei mir, bei einem 50-minütigem Film, ohne Menü (... ja, das kann man auch in Nero Vison ganz einfach abstellen!), aber schon nach nur ca. 2-3 Minuten an zu brennen. - Klar encodiert Nero Vision bei mir vorher kurz, - aber, wie gesagt, wohl kaum den ganzen Film in so kurzer Zeit und mit dem resultierenden, kleinen Volumen, - sondern wohl vielmehr nur hinzugefügte Elemente, wie Menüs, oder Schnitte, die vorher direkt mit Nero Vision gemacht wurden, anstatt mit TMPEGEnc MPEG Editor. ... - Das bestätigt sich dann auch am Schluß: ...

Vor dem abschließenden Brennen, mit Nero Vision, kann man auf der letzten Einstellungs-Seite unter: [Details >>] verschiedene zusätzliche Informationen anzeigen lassen. - Dort steht ganz klar (... wenn man die von mir beschriebene Kette benutzt, oder garnicht schneidet und nur die MPG-Datei, die PVRPilot-light erzeugt hat, in Nero Vision einlädt): ...

--- Copy Anfang: ---

Book Type Einstellung: 'Automatisch'

Sampleformat: Automatisch
Audioformat: Automatisch
Enkodiermodus: High Quality (2-Durchgänge VBR)

Anzahl der Titel: 1
1. Alles_ausser_Sex_1 (Videotitel, 1h 27m 00s)
Videomodus: PAL
Seitenverhältnis: 4:3
Qualität: Hohe Qualität (8000 kbps)
Auflösung: 720 x 576 (CCIR-601 D1)
Audio SmartEncoding Verhältnis: 100.0 %
Video SmartEncoding Verhältnis: 100.0 %

--- Copy Ende ---

... Die letzte Zeile: "Video SmartEncoding Verhältnis: 100.0 %" zeigt deutlich, daß nichts verändert und neu encodiert wird!!! ... Ich nehme an, daß das auch mit der bereits, oben im Thread, diskutierten Einstellung: "[x] Smart Encoding" zusammenhängt, die bei Nero Vision unter: "[Video Optionen]" einzustellen geht! ...

Fazit:

Demnach sind Eure Aussagen, daß mit meiner Kette alles total umständlich sei und die Aufnahmen von Nero Vision, beim angeblichen 'Zwangs-Encodieren' nochmal völlig verhunzt würden, kompletter Unfug! ... Schonender, als so, kann man die Aufnahmen garnicht bearbeiten! (Naja, ich kenne nicht den gesamten Software-Markt für Video-Bearbeitungs-Software ...) - Es gibt den TMPEGEnc MPEG Editor und auch Nero v7.x ja auch als Testversionen im Netz. - Ich kann nur jedem mal raten, selbst den Unterschied herauszufinden. ... Ich denke, es dürfte kein Problem sein zu erkennen, was letztendlich einfacher- und wesentlich schneller eine qualitativ erstklassige DVD erstellen kann! ... Ich habe jetzt jedenfalls Eure Lösung mit meiner verglichen - und habe mich heute Nacht echt erschreckt, mit welchen marzialischen Mitteln Ihr den Aufnahmen zu Leibe rückt! ... :)

Carsten

johnny
10.11.2005, 13:58:09
Moin!

Was ein Megapost ... Kann ich auch :-)

Zum Geleit. Ich will Dir bestimmt nicht vorschreiben, wie Du Deine Aufnahmen verarbeitest, und welche Tools Du benutzt. Wenn DU eine Kette gefunden hast, mit der Du bequem und schnell zu Deiner DVD kommst ist das prima für Dich!



Für die Aktion, um die Box-Dateien in ein zusammengesetztes MPG zu schreiben, brauchen PVR-Pilot und auch CRIDical dagegen nur wenige SekundenDas klingt ein wenig unglaubwürdig. Der ftp-Durchsatz der Box ist so gering, daß ein kompletter Film nicht in wenigen Sekunden übertragen werden kann.


und nicht, wie ProjectX, erst ziehen- und dann stundenlang demuxenDas macht PX nicht. PX holt die Daten und schreibt die Streams in das Zielverzeichnis. Wenn das bei Dir anders ist, würden mich mal die Einstellungen und die genaue Vorgehensweise interessieren. PX macht jedoch eine Art Nachbearbeitung, um die Streams zu synchronisieren, da durch die Fehlerbereinigung Asynchronitäten entstehen. Lässt man PX jedoch ein MPG erstellen, wie Du's mit PVRP machst, entfällt das. Da werden die Einzelteile direkt miteinander verarbeitet.

PVRP macht hingegen zwei Schritte. Erst wird die Aufnahme demuxt und dann zu einem MPEG gemuxt. Das muß einfach länger dauern.


"TMPEGEnc MPEG Editor" ist auch 1.000 Mal schneller beim Darstellen der Schnitt-SequenzenDie Schnittfunktion von PX ist wirklich nur rudimentär, und für exakte Schnitte nicht zu gebrauchen. Ich nutze sie nur, um grob Anfang und Ende der Aufnahme zu setzen, da ich in der M740 einen recht langen Nachlauf eingestellt habe.


Ich habe jetzt jedenfalls Eure Lösung mit meiner verglichen - und habe mich heute Nacht echt erschreckt, mit welchen marzialischen Mitteln Ihr den Aufnahmen zu Leibe rückt! ... :)Nur zur Info mal meine Kette:

Ich übergebe ProjectX eine Liste der Schnipsel auf der Box (mit einem eigenen Tool, das vom Webbrowser aus bedient wird). PX erstellt mir dann auf der lokalen Platte fehlerbereinigte Streams; einmal Video und Audio (bzw. noch AC3 wenn vorhanden). Das würde auf meinem "betagten" Mac ziemlich dauern, mein Win-Rechner erledigt das im Rahmen des Datendurchsatzes.

Zum Schneiden nehme ich Cuttermaran: das benutzt die einzelnen Streams und lässt sich recht komfortabel bedienen. Die Schnitte sind exakt und der Schnittvorgang geht recht flott, zumal ich für Quelle und Ziel zwei verschiedene Platten benutze.

Tja, und dann verabschiede ich mich von der Win-Welt. Ich kenne kein Quick-and-dirty Tool, um eine DVD zu erstellen. Mit DVDAuthor und dessen GUI habe ich mich nicht auseinandergesetzt. Ich trage meine FireWire-Platte zum Mac, ziehe meine Filmdaten in Toast und brenne eine DVD mit Startmenü (zur Filmauswahl) und automatisch generierten Kapiteln (um mal schnell im Film springen zu können).

Daran ist nichts "marzialisch". Nur die Erstellung meines Tools war ein wenig Arbeit; es gab damals halt nichts anderes. Heute würde ich Cridmanager nehmen, was aber weder an der Arbeitsweise noch an der Geschwindigkeit (und schon gar nicht an der Qualität) etwas ändert.

PVRP light hätte für meine Arbeitsweise nur Nachteile: Es erzeugt ein mpg, das ich dann wieder demuxen müsste. Alternativ müsste ich eine andere Schnittsoftware nehmen, oder ich müsste den Vorgang von PVRP im richtigen Moment abbrechen; dann bleiben nämlich die Streams auf der Platte. Schneller als PX ist das aber auch nicht, und es werden auch keine Fehler aus den Streams entfernt.

Puhh, was für ein Megapost ...

Ciao
Johnny

MrClickX
10.11.2005, 15:52:08
Bevor ich näher auf Dein Megapost eingehe, Johnny: ...

Mach doch mal spaßhalber den Test und ziehe Dir die Testversionen meiner Programme und brenne mal damit, nur an Deinem PC, eine (kurze) Serien-Folge (so an die 50 min Spieldauer) auf eine DVD (-/+ RW) - und mache dann anschließend das Gleiche nochmal mit Deiner Kette, der gleichen Folge - und einer anderen DVD (-/+ RW). - Stoppe bei beiden Vorgängen mal die Zeit - und sage, was schneller geht, - und vergleiche zum Abschluß dann bitte noch die Bildqualität beider Resultate in Deinem DVD-Player. ... - Zumindest in Punkto Zeit, bin ich ganz sicher, daß die reine PC-Variante wesentlich schneller ist, - und in Punkto Handling, ganz sicher viel einfacher! ...



Das klingt ein wenig unglaubwürdig. Der ftp-Durchsatz der Box ist so gering, daß ein kompletter Film nicht in wenigen Sekunden übertragen werden kann.


Natürlich nicht! ... Das mußt Du falsch verstanden haben - und ich habe es auch versucht, in dem geklammerten Satz danach klarzustellen, wie ich das gemeint habe: ...

- PVRPilot zieht die Dateien, über's Netz von der Box, und schreibt sie in video.out und audio.out. Anschließend werden nur diese beiden Dateien (innerhalb weniger Sekunden) miteinader verbunden - und das MPEG ist fertig!

- ProjectX dagegen, zieht sich alle Dateien unverändert von der Box in ein temporäres-/Cache-Verzeichnis. - Dann hat man diese zum Bearbeiten/Schneiden, - oder man läßt das Schneiden mit ProjectX ganz (wie Du mir zustimmen konntest, ist die Schnittfunktion von ProjectX ziemlich rudimentär und kaum zu gebrauchen), - und erzeugt stattdessen nur die 2 bis 3 demuxten Dateien: eine für Video, eine für Audio - und eine für AC3, falls vorhanden. - Soweit klar. - Nur daß ProjectX für den letzten Schritt, das Demuxen, in die 2-3 Dateien, ca. eine halbe Stunde braucht, bei einer Aufnahme, die 1:27:00 lang ist, um ein Resultat zu erstellen! - PVRPilot (s.o.) braucht nur ein paar Sekunden, um die fertige MPEG Datei zu erstellen, die ich dann weiterverarbeiten kann! ...

Also ein riesiger, gewaltiger Zeitverlust, wenn man ProjectX nimmt! - Ziehen, über's Netz tun sie beide gleichlang, ... - klar! - Aber das (weiterverarbeitbare-) Ergebnis hat man, ohne ProjectX zu verwenden, wesentlich schneller mit PVRPilot, der alles schon gleich beim Ziehen, über's Netz, erledigt hat.



Das macht PX nicht. PX holt die Daten und schreibt die Streams in das Zielverzeichnis. Wenn das bei Dir anders ist, würden mich mal die Einstellungen und die genaue Vorgehensweise interessieren. PX macht jedoch eine Art Nachbearbeitung, um die Streams zu synchronisieren, da durch die Fehlerbereinigung Asynchronitäten entstehen. Lässt man PX jedoch ein MPG erstellen, wie Du's mit PVRP machst, entfällt das. Da werden die Einzelteile direkt miteinander verarbeitet.


Aha! ... Also bei mir hat ProjectX, nachdem es die Files via NetDrive gezogen hat, erstmal unangetastet gelassen. Erst nachdem ich auf den Button (... weiß nicht genau, ob der jetzt so hieß ... irgendein großer Button, links vom Ausschnitt, wo der Film dargestellt wird) gedrückt hatte, hat ProjectX ein zweites Fenster geöffnet und ganz plötzlich und relativ unerwartet angefangen die Dateien umzumodeln und seine 2-3 Dateien (s.o.) ins von mir vorher festgelegte Zielverzeichnis zu schreiben ... Das hat, wie gesagt, nochmal ungefähr zusätzlich 30 Minuten gedauert. ... Das ProjectX auch einfach nur zusammenfügen kann, in eine einzige MPEG-Datei, habe ich nicht geshen. - Wahrscheinlich meinst Du, daß es alles in eine "TS" Datei schreiben kann?! ... Sorry, aber ich brauche eine [B]MPEG-Datei, für die meisten Standard-Video-Bearbeitungsprogramme, für den PC. ...



Daran ist nichts "marzialisch". Nur die Erstellung meines Tools war ein wenig Arbeit; es gab damals halt nichts anderes. Heute würde ich Cridmanager nehmen, was aber weder an der Arbeitsweise noch an der Geschwindigkeit (und schon gar nicht an der Qualität) etwas ändert.


... Natürlich meinte ich jetzt auch nicht unbedingt, daß Deine Kette "marzialisch" ist. - ... Aber ich finde schon, daß "ProjectX", mit seinen 1.000 Einstellungen für Superprofis - und den unausgegorenen Schnittfunktionen, sowie der umständlichen Trennerei, in 2 bis 3 Dateien, -und ganz besonders auch das "GUI for DVDAuthor" Tool, das offensichtlich auf Visual Basic basiert, und ebenfalls ein unverständliches Einstellungs-Chaos anbietet, - sowie einen verwirrenden Arbeitsprozess zeigt, - doch recht "marzialisch" anmuten, im Gegensatz zu den übersichtlichen, filigranen und leicht zu bedienenden (modern anmutenden) Programmen (... mit ordentlich "versteckter" Power), die ich verwende, - und die Microsoft's .NET v2.0, DirectX 9.0a, den Pentium Prescott, MMX, SSE und das Hyperthreading meines PCs voll unterstützen!

... Wenn nur nicht der PVR-Pilot so buggy wäre ... Mußte leider gestern feststellen, daß er nicht alle Aufnahmen im Aufnahme-Ordner, auf meinem mit NetDrive gemounteten Boxen-Laufwerk angezeigt hat! ... - Allerdings habe ich dann einfach die "Alles außer Sex"-Folge manuell von dort auf die lokale Platte kopiert - und dann von dort aus mit PVR-Pilot zusammengesetzt, was auch nur insofern länger gedauert hat, weil ich erstmal die Bezeichnung der Files (und der CRID-Datei), im Aufnahmeordner, mit dem Titel der Sendung in logischer Übereinstimmung bringen mußte, damit ich wußte, was zu kopieren war ... Wie das halt so ist, mit unserer kleinen Tchibo-Maschine, die (nur-/noch-) keinen Kaffee produzieren kann ...

Grüße
Carsten

johnny
10.11.2005, 16:34:55
Bevor ich näher auf Dein Megapost eingehe, Johnnyund ich versuche mich kurz zu fassen.


Mach doch mal spaßhalber den TestEvtl. mache ich das sogar mal, glaube aber eher nicht. Bevor meine jetztige Kette entstand, habe ich viel experimentiert. Das war bevor ich dieses Forum entdeckte. Ich habe einige Programme ausprobiert und vieles wieder in die Tonne gekloppt. Dabei war auch TMPenc, dessen Bildqualität nicht so berauschend war (Schnitt in einem bewegten Kameraschwenk).


Zumindest in Punkto Zeit, bin ich ganz sicher, daß die reine PC-Variante wesentlich schneller ist, - und in Punkto Handling, ganz sicher viel einfacher! ...Das "Handling" meiner Kette ist einfach. Wenn man mal vom relativ langem Indexlauf von Cuttermaran absieht, ist der Zeitbedarf rein vom Datendurchsatz Server -> PC (Netzwerk) und PC -> FirewirePlatte geprägt. Da kann man nix mehr beschleunigen. Und die Qualität ist auch 1:1, wenn man mal von den neu codierten Frames um die Schnittmarke absieht; da sehe ich aber keinen Unterschied.


PVRPilot zieht die Dateien, über's Netz von der Box, und schreibt sie in video.out und audio.out. Anschließend werden nur diese beiden Dateien (innerhalb weniger Sekunden) miteinader verbunden - und das MPEG ist fertig!Bei mir zieht PX die Daten über's Netz und ich habe ein mpv und ein mpa (analog zu den .out-Dateien). Dein letzter Schritt (muxen) entfällt dabei -> Geschwindigkeitsvorteil.


Also ein riesiger, gewaltiger Zeitverlust, wenn man ProjectX nimmt!Das kann ich nicht nachvollziehen. PX braucht genausolange um die Streams lokal zu speichern wie PVRP. Nur das ich nicht mehr muxen muß und dieser Schritt von PVRP dadurch entfällt. Allerdings hole ich die Daten vom Server und nicht per ftp (also mit NetDrive) von der Box. Jedenfalls schreibt PX bei mir nichts in ein temp. Verzeichnis. Kann natürlich an NetDrive liegen. Muß ich mir mal anschauen, um das alles nachvollziehen zu können.


Wahrscheinlich meinst Du, daß es alles in eine "TS" Datei schreiben kann?!Nein. In M2P wandeln erzeugt ein "MPG". TS sind die Schnipsel der Box eh schon.


aber ich brauche eine MPEG-Datei, für die meisten Standard-Video-Bearbeitungsprogramme, für den PC. ...[Klugscheiß on]MPEG ist das alles. Ob TS, ES oder PS. Du meinst PS.[Klugscheiß off]

Stimmt schon, daß die meisten Programme PS brauchen; Cuttermaran arbeitet jedenfalls (auch?) mit ES. Deswegen entfällt bei mir ja auch das muxen.


Aber ich finde schon, daß "ProjectX", mit seinen 1.000 Einstellungen für Superprofis - und den unausgegorenen SchnittfunktionenBitte Äpfel mit Birnen vergleichen. PVRP hat auch keine Schnittfunktion. Wir reden hier nur über die Fähigkeit, aus den "Schnipseln" (TS) etwas zu erzeugen, das man mit einem Schnittprogramm bearbeiten kann.

Zu den "1000 Einstellungen": das hat mich am Anfang auch abgeschreckt (obwohl ich Ahnung von der Materie habe). Aber im Endeffekt brauche ich an PX nichts einzustellen. Eingangsdateien draufziehen (lassen), Ausgangspfad wählen, demuxen bzw. M2P auswählen, "Los!" anklicken und gut.


sowie der umständlichen Trennerei, in 2 bis 3 DateienWie gesagt, es geht auch direkt in PS (oder .mpg, wenn Dir das lieber ist). Und für mich ist die Aufteilung ideal, zumal hier, und nur hier, auch die Fehlerkorrektur von PX greift.


-und ganz besonders auch das "GUI for DVDAuthor" ToolWie erwähnt, kann ich dazu nix sagen, da ich mit meinem Mac brenne. Und das aus zwei Gründen: nur da kann ich DVD-R brennen (mein Win-Rechner hat nur +R) und ich habe damals (im Dez. 04) auf die Schnelle kein Brennprogramm für Win gefunden, daß so einfach zu handhaben ist wie Toast.

Ciao
Johnny

P.S: War wohl nix mit kurzfassen ...

Esilar
10.11.2005, 16:40:27
Boah ey! Echte Schreibwut am Werk. :eek:

Meine Kette:
CridManager -> ProjectX -> Cuttermaran -> DVD-Lab.

Minmalisten könnten den Cuttermaran sparen, so sie denn mit PjX und dessen Schnittfunktion vorlieb nehmen. Das die nicht so der Brüller ist, da sind wir uns einig.

ProjectX kann tatsächlich in ein Mpeg exportieren, ohne das "Demuxen". Dazu bräuchte ich nur unter dem links liegenden "Los!"-Button das richtige auszuwählen. (Ich mache Demuxen nur, weil Cuttermaran es braucht und ausserdem dabei Fehler korrigiert werden).

Die Diskussion mit den Geschwindigkeiten hängt zum grössten Teil nur an den Festplatten. Rechenleistung dürfte nur homöopatisch an den Schnittgrenzen gebraucht werden. Ansonsten ist das doch eine reine Kopierorgie.

Die Qualität sollte am Ende für den Film überall gleich sein - es soll ja gerade nix neu kodiert werden. Insofern ist das Ergebnis doch gleich dem Ausgangsmaterial.

"GUI for DVDAuthor" kenn ich nicht.

Ansonsten: Tools müssen ihre Aufgabe gut und schnell beherrschen. Ich bevorzuge Spezialisten statt Alleskönner-Monstern, die zwar alles aber nix richtig beherrschen.

Esi

MrClickX
10.11.2005, 16:49:37
Ok, ich finde das reicht erstmal ... Die Leute können sich ja selbst (je nach Hardware- und finanzieller Ausstattung ... wie gesagt, es gibt auch Test-Versionen) ein Bild machen ...

Habe mir nur echt mal Mühe gegeben, um als video-technisch relativ unversierter Anwender, mit Anspruch auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität, zu einem möglichst, für mich durchschaubaren Weg zur fertigen DVD mit Fernseh-Film zu kommen. - Daß das Ergebnis dabei natürlich nicht so gut ist, als wenn ich mir aus der nächsten Videothek eine DVD ausleihe und den gleichen Film anschaue, - das ist mir dabei schon klar. ... Deshalb brauche ich auch bitte nur eine Qualität, die nah an das direkt von der Box abgespielte Material heranreicht, - möchte mich dabei aber nicht allzu tief mit der Bearbeitungs-Materie beschäftigen müssen, um in 1.000 und einem Schritt zu einem Ergebnis zu gelangen, - oder gar noch irgendwelche Festplatten durch die Räume schleppen zu müssen ...

LaLeLu
10.11.2005, 16:55:09
Ok, ich finde das reicht erstmal ...
An Beide erst einmal ein Dankeschön. Durchaus interessante Diskussion.

Nachdem ich auch schon viele Stunden auf der Suche nach einer einfachen Lösung verbracht habe und bislang nicht wirklich glücklich bin. Bin ich zumindest beruhigt, dass andere die Einfachlösung auch noch nicht gefunden haben.:p

MrClickX
10.11.2005, 16:56:12
Die Diskussion mit den Geschwindigkeiten hängt zum grössten Teil nur an den Festplatten. Rechenleistung dürfte nur homöopatisch an den Schnittgrenzen gebraucht werden. Ansonsten ist das doch eine reine Kopierorgie.

Na sowas: mein Monster-P4 ist, heute Nacht, bei (durch den Taskman angezeigter-) 100% CPU-Doppel-Auslastung (bei meinen beiden virtuellen CPUs, im Hyperthreading), selbst mit Zahlman-Riesenkühler, knapp an die 64 °C (von max 68 °C) heißgelaufen, während ProjectX seine Dateien erstellt hat! ... Ansonsten hatte ich das bei "meinen" Tools nirgends, während der Bearbeitung, erlebt ...

:eek:

johnny
10.11.2005, 17:18:12
Boah ey! Echte Schreibwut am Werk.Manchmal überkommt's mich einfach ...


CridManager -> ProjectX -> Cuttermaran -> DVD-Lab.Schon nicht übel. Mit DVD-Lab hatte ich auch mal experimentiert, ich mußte aber zuviel "zu Fuß" machen. Zum Glück gibt's Toast ...


Rechenleistung dürfte nur homöopatisch an den Schnittgrenzen gebraucht werden. Ansonsten ist das doch eine reine Kopierorgie.PX ist auf meinem Mac deutlich langsamer, als auf meiner Win-Dose. Es scheint wohl doch CPU-Leistung zu brauchen.


Ansonsten: Tools müssen ihre Aufgabe gut und schnell beherrschen. Ich bevorzuge Spezialisten statt Alleskönner-Monstern, die zwar alles aber nix richtig beherrschen.Full Ack.

Ciao
Johnny

johnny
10.11.2005, 17:24:05
Habe mir nur echt mal Mühe gegeben, um als video-technisch relativ unversierter Anwender, mit Anspruch auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität, zu einem möglichst, für mich durchschaubaren Weg zur fertigen DVD mit Fernseh-Film zu kommen.Ist ja auch OK so. Ich wäre glücklich, ein Schneideprogramm zu haben, daß direkt die TS der Box verarbeiten kann. Bis dahin muß ich mit der "Krücke" leben, die Daten erst auf den Rechner zu kopieren. PX ist für mich die bessere Alternative. Im Endeffekt unterscheidet sich unsere Arbeitsweise kaum. Kann denn Nero mittlerweile auch mit ES umgehen? Dann könntest Du ja mal Cuttermaran testen. Ist echt prima.

Ciao
Johnny

johnny
10.11.2005, 17:30:59
An Beide erst einmal ein Dankeschön. Durchaus interessante Diskussion.Fand ich auch.


und bislang nicht wirklich glücklich bin.Hmm. Wenn PX die Schnittfunktionalität von Cuttermaran hätte, wäre ich zwar glücklicher, kann aber mit der momentanen Kette sehr gut leben.


Bin ich zumindest beruhigt, dass andere die Einfachlösung auch noch nicht gefunden haben.Die gibt's anscheinend auch noch nicht. PVRP light will sowas sein, aber:

- es legt einen Schritt zuviel ein. Man könnte die TS der BOX direkt in einen PS schreiben, anstatt erst mit ts_demux zu demuxen und dann wieder alles zusammenzufügen.

- man kann nicht schneiden

- die erzeugte DVD ist mir zu minimalistisch

Rein theoretisch könnte man sogar direkt aus den TS DVD-konforme Dateien erzeugen; DVDAuthor müsste halt auch mehrere TS als Eingang akzeptieren.

Ciao
Johnny

johnny
10.11.2005, 17:34:03
mein Monster-P4 ist ... bei ... 100% CPU-Doppel-Auslastung ... heißgelaufen, während ProjectX seine Dateien erstellt hat!Da ist was faul. Während PX läuft, kann ich prima weiterarbeiten (PX braucht dann halt etwas länger). Ich fürchte, da hat NetDrive seine Finger im Spiel. Ich muß das mal ausprobieren. Ich komme ja auch per ftp an die Daten meines Servers. :-)

Ciao
Johnny

MrClickX
10.11.2005, 19:42:05
Nene, wir bedienen PX wahrscheinlich unterschiedlich ... Ehrlich gesagt, habe ich mich damit auch überhaupt nicht zurechtgefunden - und eher durch Zufall den [Start] Button gedrückt (... der in PX aber irgendwie anders heißt). ... Keine Ahnung, was er dann gemacht hat - aber nach der ganzen Rödelei hatte ich dann die berühmten 3 Files im Ausgabeverzeichnis ...

Mit NetDrive hat das bestimmt nichts zu tun, denn die Files waren alle schon auf dem lokalen PC. - Mein (sehr zuverlässiges-) Seagate Raid (wen's interessiert: 2 x 160 GB SATA Seagate 3160827AS im Raid 0, auf dem ICH5 Controller vom ASUS P4P800SE) ist genauso neu, wie laut ... Ich höre, wenn was von Platte kommt, oder vom Netz ... :D

Esilar
10.11.2005, 20:22:37
Nene, wir bedienen PX wahrscheinlich unterschiedlich ... Ehrlich gesagt, habe ich mich damit auch überhaupt nicht zurechtgefunden - und eher durch Zufall den [Start] Button gedrückt (... der in PX aber irgendwie anders heißt). ... Keine Ahnung, was er dann gemacht hat - aber nach der ganzen Rödelei hatte ich dann die berühmten 3 Files im Ausgabeverzeichnis ...

Tschuldigung für Ingangsetzung einer unnötigen Diskussion. Kommt davon, wenn man zuwenig schreibt. :p

ProjectX kommt recht fix bei Erstellung eines Mpeg voran, da dürfte sich der P4 zwischendurch die Fingernägel feilen. Das ist (fast) nur ein Kopieren.
Anders beim Demuxen, also das was Mr. X passiert ist. Hier wird durch die Fehlerkorrektur Rechenleistung abgefordert. Das kann man bei "Bums" unter der Haube auch noch weiter treiben, in den Audio-Einstellungen gibts einen Punkt "prüfe CRCvon AC-3 / MPEG-audioL1,2". Wenn das aktiviert ist, dann geht mein AMD64 auch in die Knie und die Nadel hängt am Anschlag (vor allem bei AC3). Wenn das bei Mr. X aktiviert war, wundert mich die lange Zeit nicht. Aber dafür hatte er am Schluss einen wunderschön korrigierten und demuxten Film. Trotzdem hat es ihm nicht gefallen. ;)

Ich gebe Mr.X recht, man will für sich einen schnellen und unkomplizierten Weg finden, der das maximale an Qualität bewahrt bzw. rausholt. PjX hat leider einen recht hohen Einstiegslevel, wenns aber einmal läuft, muss man tatsächlich immer nur noch den "Los!"-Button drücken.

Esi

PS@Mr.X: Für nen Film mit 1:27 h und deinem Monster P4 sollte das Demuxen nicht mehr als 10 min. dauern. Eine halbe Stunde würde mich misstrauisch werden lassen. Nich das Kühler und Prozessor nicht perfekt zusammenarbeiten und der Prozessor deshalb, wenn ihm heiss wird, mit angezogener Handbremse läuft (thermal throttel-dingens)...

Edit:
Habe mal PjX ackern lassen. Quelle war ein Film mit 2:32 (h:min) Länge, 4,1 GByte inkl. AC3
zu MPG: 3:10 min
Demux: 5:32 min
Demux mit CRC-Check: 17 min

freulein
11.11.2005, 15:13:45
Jau sehe ich genauso...

Die Probleme von MrClickX mit "unserer Kette" sind auf zweierlei zurückzuführen:

1. ProjectX ist bei ihm scheinbar falsch konfiguriert... mehr als 10 Minuten hat das demuxen bei mir auch bei den längsten Filmen nicht gedauert, und ich hab bloß nen P4 2,4 GHz. Eine Einstundensendung demuxen dauert bei mir ca. 4 Minuten. Und mit den Einstellungen von ProjectX habe ich mich auch nicht befasst. Entzippt, aufgerufen, Ausgabeverzeichnis konfiguriert, hinzufügen gemacht, Los!-Button gedrückt, das wars... Man kann nebenher auch noch arbeiten, 100% CPU habe ich bei weitem nicht... ob da die Java Runtime bei Dir irgendwie kaputt ist?

2. Mit ProjectX kann man nicht vernünftig schneiden (Ich benutze übrigens ne Version < 0.90, da ist ja Schneiden eh nicht vorgesehen, habs jedenfalls nirgends gesehen). Dazu muß man schon Cuttermaran nehmen, damit gehts dann aber auch blendend. Allerdings mit ca. einer weiteren Minute Wartezeit (pro Stunde Film) zur Erstellung der .info-Datei durch Cuttermaran. Kann man auch ProjectX erledigen lassen, habs aber noch nie probiert. Die Ausgabe von Cuttermaran muxen lassen durch mplex (optional) dauert wieder ein wenig, aber auch nur ca. 2 Minuten pro Filmstunde... danach liegt dann aber ein schön geschnittenes MPEG fertig für den DVD-Authoring-Prozeß vor...

Macht also insgesamt pro Filmstunde bei mir: 4 Min PX + 1 Min Einstieg CM + Userzeit schneiden + 1 Min CM Schnitt + 2 Min. MPLEX = 8 Minuten + Userzeit schneiden bis zum fertigen geschnittenen MPEG... achja, und mit CRIDical die Sachen von der umgestöpselten USB-Platte rüberzuziehen und zusammenzukitten, das kann man sich ja ausrechnen... meine Maxtoren bringen 26MB/sek... also nochmals etwa 40 Sek. für ne 1GB Datei (~ 1 Stunde Film) :)

Ich sehe keinen Grund, wieso ich vom völlig kostenlosen und für meine Zwecke perfekten Cuttermaran, welcher blendend mit AC3 umgehen kann, umstellen soll auf einen Editor, der Geld kostet, und dann auch noch nichtmal AC3 beherrscht (bzw. das wieder zusätzlich Geld kostet)... ich hatte früher mal intensiv mit den MPEG Tools von TMPGEnc rumgepusselt (TMPGEnc MPEG Editor ist ja nur eine Erweiterung davon), und die Zeiten beim Schneiden haben mich damals nicht begeistert, es dauerte da viel länger als mit Cuttermaran...

Und was ProjectX angeht... dessen ganz hochwertige Fehlerkorrekturen sind bekannt und dokumentiert, und auch von mir selber schon mehrfach konkret bemerkt... hingegen diese Datei bei Discvisions PVRPilot namens ts_demux.exe, die wohl das demuxen da erledigt... da habe ich nicht die geringste Ahnung, wo die herkommt, wie die mit Fehlern umgeht usw... kuckt man mal nur kurz da rein, sieht man, daß sie zu 80% eh aus irgendwelchem Text besteht... d.h. das sind überhaupt nur wenige KB Funktionalität... schon möglich, daß die schön schnell arbeitet... aber was die bei Fehlern im Datenstrom macht, und ob dann z.B. am Ende auch in problematischen Fällen noch Ton zum Bild passt, will ich lieber nicht wissen...

MrClickX
11.11.2005, 15:54:15
Eine Einstundensendung demuxen dauert bei mir ca. 4 Minuten.

Alles klaro! ... Habe mir ProjectX v0.90.2.00 nochmal genauer angesehen und auch mal genau auf die Zeit geachtet. - Also das Demuxen eines 1h:40min-Filmes dauert bei mir jetzt auch nur 4 Minuten und 7 Sekunden (zeigt er ja unten an). ... Das mit der längeren Demuxe hat wohl anfangs daran gelegen, daß ich mit den Schnibbel-Funktionen etwas rumgespielt hatte.

Carsten

freulein
11.11.2005, 16:00:57
Also das Demuxen eines 1h:40min-Filmes dauert bei mir jetzt auch nur 4 Minuten und 7 Sekunden (zeigt er ja unten an).

Na bitte! Jetzt nur noch einfach mal Cuttermaran ausprobieren, und wir haben schon wieder jemanden zum "rechten Glauben" konvertiert! ;)

Ich denke, ProjectX ist wohl auch schneller, wenn es nativ kompiliert würde. Es gibt eine Site, die es anbietet (http://www.oozoon.de/), aber das kostet eine Gebühr. Schade, ne Minute oder so pro Stunde Film (auf meinem Rechner) sollte das demuxen dann schon mindestens schneller gehen, nach meiner bescheidenen Schätzung...

MrClickX
11.11.2005, 18:21:49
Na bitte! Jetzt nur noch einfach mal Cuttermaran ausprobieren, und wir haben schon wieder jemanden zum "rechten Glauben" konvertiert! ;)

Nö, meine in der ersten Message hier beschriebene Kette ist nun, nach etlichen Tests (ich mache auch gerdae noch immer welche mit von ProjectX erzeugten Files), die Allerbeste - und zwar aus folgenden Gründen: ...

1.) Während der ganzen Kette wird kein Stück encodiert!

2.) TMPGEnc MPEG Editor schlägt in Bedienung, Komfort und Qualität den Cuttermaran um Längen!

3.) Die Nachbearbeitung mit Nero Vision 4 hat den riesen Vorteil, daß es eine der besten Wege ist, um eigene, nach allen Schikanen konfigurierbare Menüs, für seine DVDs, erzeugen kann!

Herausgefunden habe ich Folgendes zum Thema re-encodieren mit Nero Vision:

Wenn man die Boxen-Aufnahmen vorher mit ProjectX (vielleicht auch mit anderen Tools, wie PVA-Strumento) demuxt und in getrennten Video- und Audio Streams abspeichert, - sie anschließend mit TMPGEnc MPEG Editor schneidet - und zuletzt Nero Vision übergibt (egal wie das Ausgabe-Format von TMPGEnc MPEG Editor gewählt wurde), dann will Nero Vision stundenlang re-encodieren , setzt den Output auf 5000 runter, um die Filme auf DVD-Größe passend zu machen, u.s.w. ... Alles, was wir nicht wollen!

Wenn man aber nach meiner Beschreibung, wie in der ersten Messge hier, statt ProjectX (etc.) "PVR-Pilot" nimmt, der ja bekanntlich nur ein einziges Ausgabe-MPG erzeugt, - dann den Film ebenfalls mit TMPGEnc MPEG Editor (komfortable-) schneidet, - und letztendlich an Nero Vision 4 übergibt, - dann wird der Platz auf der DVD automatisch kleiner - und Nero Vision 4 akzeptiert klaglos die höchste Qulaität von 8000 frames/s (... statt 5000).

Auch TMPGEnc MPEG Editor hat den Vorteil, gegenüber Cuttermaran, daß es nur ein ganz glitzekleines "Smart Rendering" der Schnittstellen macht - und nicht den ganzen Film neu zusammendudelt! ... Diese Technik ist neu - und einmalig bei TMPGEnc MPEG Editor - und auf der Produktbeschreibungs-Seite (http://www.pegasys-inc.com/en/product/tme_feature.html) erklärt. ... Außerdem wird halt meine CPU besser unterstützt.

Die fertigen DVD-Filme lassen sich mit meiner Methode noch etwas schneller anfertigen, als mit Deiner Kette, freulein, - und sie sind ebenfalls von excellenter Qualität, da nirgendwo, - außer an den Schnittstellen, - etwas verändert worden ist! ... - Vielleicht möchtest Du ja (nun) lieber spaßhalber mal konvertieren und das von mir Gesagte ausprobieren?! ... Umgekehrt habe ich es jedenfalls gemacht.

Carsten

johnny
11.11.2005, 19:02:45
1.) Während der ganzen Kette wird kein Stück encodiert!Bis auf die Schnittstellen. Das dürfte wohl bei jedem hier so sein.


2.) TMPGEnc MPEG Editor schlägt in Bedienung, Komfort und Qualität den Cuttermaran um Längen!Ansichtssache. Mir gefiel's nicht so. Mag aber auch an der Gewöhnung liegen.


3.) Die Nachbearbeitung mit Nero Vision 4 hat den riesen Vorteil, daß es eine der besten Wege ist, um eigene, nach allen Schikanen konfigurierbare Menüs, für seine DVDs, erzeugen kann!Das geht mit DVD-lab auch recht gut. Was viele wollen, und ich mit Toast habe, ist die Möglichkeit nur die Dateien draufzuziehen und gut so. Die Menüs macht Toast dann selbst.


Auch TMPGEnc MPEG Editor hat den Vorteil, gegenüber Cuttermaran, daß es nur ein ganz glitzekleines "Smart Rendering" der Schnittstellen macht ... Diese Technik ist neuDas hat Cyberlink 2001 auch behauptet, als es Smart-Rendering in den PowerDirector einbaute. Jedenfalls macht das Cuttermaran auch. Deshalb ist es ja so beliebt. Auf'm Mac suchen wir sowas noch.

Ciao
Johnny

MrClickX
11.11.2005, 19:34:11
Also ich habe ProjectX jetzt zum 2. Mal runtergeschmissen, weil die erzeugten Files weder für den TMPGEnc Editor, noch für Nero Vision 4 zu gebrauchen sind. - Der TMPGEnc Editor erkennt nur das Mono-Audio-File, das ProjectX rausschmeißt, - und Nero Vision 4 meint anschließend, alles wäre zu groß und müßte auf 5073 KBit/s runtergebracht werden - und schlägt vor, das Teil (je nach dem abgespeicherten Format mit dem TMPGEnc Editor) zwischen anderthalb bis fast vier Stunden neu zu re-encodieren. (Völliger Schwachsinn. - Liegt aber wohl daran, daß TMPGEnc Editor nur das Mono-Audio-File, von ProjectX, einlesen konnte.) ... Aber Eure Tools packen das natürlich, ... - ich weiß! - Aber ich will eben genau diese Kombination zum Schneiden und zum Authoring, - und die kommt mit den von ProjectX und von CRIDical bearbeiteten Files nunmal nicht klar. ...

DVD-Lab ist mir persönlich viel zu überdeminsioniert und wurschtelig. (Ist ja auch für Profis ...) - Das Schneiden mit DVD-Lab, ist auch zu umständlich und fummelig, ... - aber deshalb nehmt Ihr ja auch Cuttermaran. - Diesen habe ich dann, in der neuesten Version, nun auch nochmal angeschaut. - Allerdings ist die Bedienung etwas merkwürdig - und ich konnte den Film nicht an allen Stellen schneiden, an denen ich wollte. (Buttons grayed-out) - Wenn man allerdings überhaupt nicht schneidet, verweigert Cuttermaran sogar jegliche Ausgabe - und aus dem DVD-Dateien erzeugen (muxen), mittels dort eingebautem "MPLEX", ist dann deshalb auch nichts geworden, weil ich schon beim Schneiden aufgegeben habe, da zu kompliziert ...

... - oder vielleicht doch zu "marzialisch"? :rolleyes:

johnny
11.11.2005, 20:26:23
Wie schonmal erwähnt. Ich will Dich nicht bekehren; es sei denn, Deine Kette beherrscht keinen AC3 Ton oder ist störanfällig (wie z.B. PVAstrumento)


Der TMPGEnc Editor erkennt nur das Mono-Audio-File, das ProjectX rausschmeißt, - und Nero Vision 4 meint anschließend, alles wäre zu groß und müßte auf 5073 KBit/s runtergebracht werdenDas würde ich auch nicht wollen. Bevor ich jetzt aber TMPenc wieder installiere und mir Nero besorge, was sagen denn die anderen hier?


Allerdings ist die Bedienung etwas merkwürdigDie von Videoredo fand ich merkwürdig; die von Cuttermaran ist IMHO Klasse. Man sollte halt wissen, was I-, P- und B-Frames sind.


und ich konnte den Film nicht an allen Stellen schneiden, an denen ich wollte. (Buttons grayed-out)Alles klar. Unter Einstellungen/Encoding muß Encodieng aktiviert sein; und man muß einen Encoder installiert haben. Ansonsten klappt nämlich das Smart-Rendering nicht :-)

Ciao
Johnny

freulein
11.11.2005, 21:26:40
Also nur mal zur Richtigstellung... Cuttermaran "dudelt NICHT den ganzen Film neu zusammen", was auch immer das heißt... Cuttermaran liest den Film ab den Cutins ein und schreibt ihn 1:1, d.h. Byte für Byte wie er ist, völlig ohne reencoding, raus, bis ein Cutout angetroffen wird...

Man kann dann auch framegenau schneiden, wenn man einen der Encoder installiert hat, der auf der www.cuttermaran.de Seite unter downloads angeboten werden, oder wenn man TMPGEnc installiert hat... dann findet an den Cutstellen, je nachdem, ein Reencoding für die paar Frames statt, die bis zum nächsten I- (Cutin) bzw. P-Frame (Cutout) kommen... daß die Autoren von MPEG Editor das bei ihrer Soft als "einmalig" darstellen, ist wirklich putzig...

Ansonsten aber glaube ich dir gern, daß MPEG Editor brauchbar ist. Da ich aber überhaupt keinen einzigen Kritikpunkt am kostenlosen Cuttermaran habe (nicht einen einzigen!), bleibe ich erstmal lieber dabei... wenn du keinen Kritikpunkt am MPEG Editor hast, solltest du auch dabei bleiben. Und natürlich die Programme verwendet, die etwas produzieren, was MPEG Editor verarbeiten kann, das ist ja klar!

johnny
11.11.2005, 21:43:24
Also nur mal zur Richtigstellung... Cuttermaran "dudelt NICHT den ganzen Film neu zusammen":-) Ja, MrClickX hat manchmal eine putzige Ausdrucksweise ...



daß die Autoren von MPEG Editor das bei ihrer Soft als "einmalig" darstellen, ist wirklich putzig...Hast Du Dir die Website mal angesehen? Ich finde auf den ersten Blick nichts von "Neu" und "Einmalig". Nur "long awaited"; das kann natürlich auch bedeuten "long awaited in TMPenc MPEG Editor".

MrClickX: woher kommt Deine Aussage? Evtl. habe ich ja eine Seite/Passage übersehen.


Da ich aber überhaupt keinen einzigen Kritikpunkt am kostenlosen Cuttermaran habe (nicht einen einzigen!)Echt keinen? Geht mir ähnlich :-)

Ciao
Johnny

MrClickX
12.11.2005, 12:43:26
:) Ist ja schon gut!

Nichts Schlechtes über Cuttermaran. - Sah ja ganz brauchbar aus - und zugegebener Maßen, bevorzuge ich halt Programme, die Profis und Anfänger gleichermaßen gut bedienen können, - ohne vorher zu wissen, was P-/B-/I-Frames sind - und ohne zu wissen, daß man "encodieren" erst irgendwo noch aktivieren muß und zusätzlich eine externe Software installieren muß. - Das ist wirklich was für Leute, die gerne Gebrauchsanweisungen lesen, oder sich mit der Materie "Videoverarbeitung" stunden-/tage-/jahrelang auseinander setzen wollen.

Ich bin dagegen nur ein 'normaler', unwissender Anwender von Software aller Art - und erwarte von meinen Programmen, daß sie nach gewissen Standards -- und daher weitesgehend selbsterklärend -- bedienbar sind. - Ich möchte einfach nur schnell mal einen Film perfekt schneiden, - ohne zu wissen, was intern in der Software abläuft, um die richtigen Buttons zu finden, mit denen ich Anfang und Ende des Schnitts bestimmen kann. - Ich will auch kein "Storyboard" für meine Schnitte sehen, um diese vor dem eigentlichen Schneiden überprüfen zu können, sondern bevorzuge stattdessen das WYSIWYG-Prinzip des TMPGEnc Editors. ... - Na gut, in Punkto Aktualität von "Smart Rendering" habe ich wohl etwas vergaloppiert. Dann ist das eben nicht so neu. ... Aber ich finde es schon mal gut, daß Pegasys das Prinzip ausdrücklich erwähnt und das Prinzip, für jedes Anwender-Level verständlich, auf der Produkt-Seite, anhand von bebilderten Beispielen, beschreibt, sowie bei den "Output Settings" einen "Smart Encoding Analyzer" reinbringt, der jedem leicht verständlich und rein informativ zeigt, welche Stellen, in der gerade bearbeiteten Datei, neu encodiert werden.

Letztendlich möchte ich aber vermeiden, diese Diskussion zu sehr auszudehnen. - Ich habe halt für mich rausgefunden, daß ich letztendlich mit den Nero-Tools/Nero Vision die Filme, möglichst verlustfrei, vorher mit schicken Menüs versehen möchte (z.B. wenn ich mehrere Serien-Folgen auf eine DVD brenne). - Da könnte ich auch Nero Vision zum Schneiden nehmen - und auf den TMPGEnc MPEG Editor ganz verzichten, - wäre die Schnitt-Funktion von Nero-Vision nicht auch etwas zu gewöhnungsbedürftig für mich. ... Nur deshalb benutze ich vorher den TMPGEnc.

Allerdings hat die Kette mit ProjectX oder CRIDical (was ja auch ausgezeichnet nur zum Kopieren/Verschieben der aufgenommenen Filme, von der USB-, über's Netz, auf die lokale Festplatte, taugt, wenn man mit Novell NetDrive arbeitet) den Nachteil (sofern man damit die Aufnahmen demuxt), daß sie dann nachher, in Nero Vision, über mehrere Stunden, komplett neu encodiert werden wollen, - eben auf 5073 kbit/s (von max. 8000 kbit/s) runtergerechnet werden, - und letztendlich fast doppelt soviel Platz auf der DVD einnehmen (bei gleicher/schlechterer Qualität), wie die 8000 kbit/s Variante, die ich hinbekommen, wenn ich meine Kette mit a) PVR-Pilot, ( b) TMPGEnc MPEG Editor) und c) Nero Vision benutze (... bzw. Nero Vison gleich für's Schneiden und für die Menüs, ohne TMPGEnc, - für denjenigen, der mit der Schnitt-Funktion von Nero Vision zurecht kommt).

Was die Dolby Digital-Ton Kompatibilität von TMPGEnc, ohne zusätzliches Plugin, angeht, ist AC3 (2 Kanäle) eben nur mit dem Zusatz-Plugin möglich. - Ansonsten hat man entweder Mono, oder MP2-Stereo, oder Linear PCM (WAV). (Dort steht (http://www.pegasys-inc.com/en/product/tme_spec.html): "Dolby® Digital audio import requires TMPGEnc Sound Plug-in AC-3" - und: "Supports 1ch or 2 ch only. Audio with 3 channel or more is downscaled to 2 channels". - Unterstützt werden aber: "MPEG-1 Audio Layer II (.mp2)" und "Linear PCM (.wav Uncompressed)".) ... Klar finde ich das auch schwach, wenn man für das Plugin nochmal zusätzlich bezahlen muß.

Aber so hat eben jedes Ding seine Vor- und Nachteile ... und man kann ja auch, wie gesagt, direkt mit Nero Vision arbeiten.

Carsten

freulein
12.11.2005, 13:52:52
Tja, das ist jetzt nur noch der letzte Knackpunkt... was macht Nero Vision da jetzt für einen Murks mit den ProjectX/Cuttermaran Files... Ich bin leider nicht in der Lage, das herauszufinden, da ich Nero Vision nicht installiert habe... Ich erinnere mich schwach, daß man in ProjectX wohl einstellen kann, ob die tatsächlichen Bitraten (5000/8000 etc.) in irgendwelche Header geschrieben werden, oder ob einfach die aus der TS Datei übernommen werden, die wohl regelmäßig sowieso falsch vom Sender kommen... vielleicht weiß jemand hier genaueres...

Im übrigen sind es wohl kaum 5000 bzw. 8000 Frames/s, sondern kilobit/s, das nur nebenbei...

Im übrigen könnte es auch sein, daß du die Unfähigkeit von Nero Vision, mit ac3-Streams umzugehen, auf andere Programme schiebst... du kannst doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen... deswegen, wenn du es schon als große Errungenschaft darstellst, daß ts_decode.exe, oder wie das heißt, keine ac3-Dateien erzeugt, und die dann in deiner Kette erzeugten mpg Dateien ergo auch keine ac3-Streams enthalten, dann kannst du doch nicht dann die andere Kette damit vergleichen, die ein mpg MIT 2 AUDIOSTREAMS erzeugt... ich weiß jetzt nicht, ob das das Problem ist, das Nero Vision hat, aber lösch doch einfach mal die ac3-Datei, die ProjectX erzeugt, von Hand, bevor du mit Cuttermaran schneidest und multiplext... dann hast du vergleichbare Verhältnisse... Es ist nämlich erstaunlich, welche Software so Probleme mit mehreren Audiostreams hat, nicht wahr Microsoft? (Mplayer, eine Lachnummer)

Zur Benutzerfreundlichkeit... da hast du im Prinzip natürlich recht... aber ich persönlich sehe es so... habe ich nun mal leider aber auch Programme, die etwas schwieriger zu durchschauen sind, habe ich natürlich die Möglichkeit, mich aus Trotzhaltung zu WEIGERN, EINMAL vielleicht 60 oder so Minuten zu investieren, um alle Programme zu verstehen, und dann als Folge dieser "Weigerung aus Bequemlichkeit" die nächsten 5 Jahre etwa 100 Filme in schlechterer Qualität, ohne Surround Sound, und mit größerem Zeitaufwand zu brennen... ich persönlich habe für mich diese Möglichkeit, eine oder meinetwegen auch zwei Stunden zu sparen, abgelehnt, ich möchte die 100 Filme bestmöglich haben... und wenn mich die Programmautoren dann zwingen, mich etwas tiefer reinzuhängen, dann ist das mein Pech, aber ich muß es dann halt wohl tun...