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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Technologie Preview ADeX



StefanK
22.11.2005, 16:16:17
Hallo,

ich muß mal wieder zwei Nachrichten (gut und nicht so gut ...) kund tun:

1.) Ich habe einfach keine Zeit um am ADeX signifikant weiter zu arbeiten. :( :mad: :(


2.) Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, das gesamte Projekt, so wie es ist in ein Archiv zu packen, damit irgendwer das mal ordentlich aufräumt und mir hilft ... :o

Das beigefügte Archiv ist wohl eher was für Entwickler ...

Die zu startende Klasse ist: org.kuper.dvb.adex.Main Es gibt nur einen GUI Modus (swing) und der braucht mindestens java 1.4.2 wegen der JProgressBar. Sonst ginge auch 1.1.

Falls ihr also ganz viel Glück habt, könnt Ihr das Archiv auspacken
und das prg mit

java org.kuper.dvb.adex.Main

starten.

Das prg erzeugt beim ersten Start eine property Datei. Hier wurden einige Parameter ausgelagert. Damit kann man spielen, aber es werden nicht alle berücksichtigt, ausserdem sollen einige noch entfernt und andere ergänzt werden. Achtung: Hier sind ~5 Minuten (~300 Sek) Vorlaufzeit eingetragen!
Bei Änderungen muß das Prg neu gestartet werden.

Doku gibt es nicht. Aber die paar vorhanden Elemente erklären sich größtenteils von selbst. Open drücken, M2V Datei auswählen, Start drücken und warten ...

Die Ausgabe geschieht momentan nur in der Liste auf der Linken Seite. Der CuttermaranWriter ist enthalten wird aber nicht genutzt, da er momentan genau falsch herum funktioniert. Es sei denn Ihr wollt einen Film mit verschiedenen Werbeclips ...


Und die Performanz ist noch katastrophal (Nein, euer Rechner ist (wahrscheinlich) nicht abgestürzt).

Kurzum: ein großes Chaos, für ambtionierte Software Schmiede ...

Entschuldigt, aber zu mehr reicht es im Moment nicht ...

Gruß
Stefan

PS: Nochmal ganz deutlich: Dies ist ein Stand mitten aus der Entwicklung. Ich kann nichtmal sagen ob er funktioniert ... Keine Garantie, keine Haftung kein gar nichts. Es ist halt nur als Starter für Entwickler gedacht!

karlo.h
22.11.2005, 16:48:36
1) Schade. Vielleicht kannst Du ja trotzdem mit Rat (und etwas Tat) zur Seite stehen.
2) Freiwillige vor :rolleyes:

StefanK
22.11.2005, 16:54:16
Na klar,

ich mache ja auch weiter! Geht halt alles etwas langsamer ... Und ich wollte nicht ankündigen und dann ewig nichts rausbringen. Außerdem denke ich, dass man gemeinsam noch viel mehr da raus holen kann.

Wer Interesse hat meldet sich und dann entwickeln wir mal eine Strategie wie wir dies weitertreiben können.

Falls sich niemand meldet, dauert es halt noch ein paar Wochen, bis es weiter geht ...

Gruß
/S

Lurch
22.11.2005, 17:10:22
Hallo Stefan, vielen Dank für die Veröffentlichung deiner Quellen. Ich find die ganze ADeX-Fragestellung reizvoll und werd bestimmt mal reinschauen, mehr aber vorerst auch nicht :)

Mit folgendem Einzeiler kann man sich eine simple Doku verschaffen (ausführen im Installationsverzeichnis):

javadoc -subpackages org:net -link http://java.sun.com/j2se/1.5.0/docs/api -d javadoc
Gruß,
Lurch.

Lurch
22.11.2005, 18:48:59
Hi,

sich allein auf das Senderlogo zu verlassen ist vielleicht etwas unsicher. Zu besonderen Jahreszeiten sind die Logos ja auch mal animiert, oder manchmal vermieten die Sender offenbar nicht die ganze Bildfläche sondern behalten sich horizontal und vertikal nen dicken Streifen vor und zeigen da u.U. ihr Logo. Besser wärs wohl neben dieser auch noch andere Heuristiken zuzulassen und diese dann alle gemeinsam als gewichtete Faktoren in die Frage einzubeziehen, ob das Filmmaterial an einer gegebenen Stelle in einem Werbeblock liegt oder nicht.

Als Beispiel: Etwa so wie beim SPAM-Filter SpamAssassin, der kennt ja zig Heuristiken die eine Mail mehr oder weniger als SPAM bewerten, das wird dann summiert und gegen einen Schwellwert gehalten, alles was drüber ist is SPAM. Nur ein Beispiel, wo man auch nicht mit allein einer Regel entscheiden kann "ob oder ob nicht".

Für Werbung weiß ich jetzt fünf, vielleicht habt Ihr ja noch mehr Ideen:

Videosignal: während des Spielfilms wird üblicherweise das Senderlogo eingeblendet, für die Dauer von Werbung und Trailern nicht (darauf hat Stefan ja bereits zugearbeitet)
Audiosignal: Werbung und Trailer sind häufig deutlich lauter als der Spielfilm
Kontinuität: Spielfilm und Werbung wechseln in Blöcken ab, Werbeblöcke sind meist nie länger als 15 Minuten, Spielfilmblöcke hingegen meist mindestens so lang
Trainieren: ADeX könnte vom Benutzer auf die verschiedenen Sender trainiert werden, sofern später bei der Analyse auch gesagt wird, welches Senderprofil zugrundegelegt werden soll (trainieren heißt, dass man ADeX verschiedene bekannte Spielfilm- und Werbeblöcke eines Senders vorlegt aus denen es sich sowas wie ein Senderprofil erstellt).
Gesetzesgrundlagen: es gibt meist gesetzliche Grundlagen für die zulässige Höchstzahl und -dauer von Werbeblöcken in den verschiedenen Ländern (auf europäischer Ebene wird ja grad dran gefeilt)

Ich hab' mal auf arte ne Doku über die Mischung aus Fernsehen und Werbung in Südamerika gesehen (Land vergessen), da hätte man garantiert keine Chance mit irgendwelchen computergestützten Herangehensweisen, denn da läßt sich das selbst von Hand kaum mehr trennen..

Lurch

StefanK
22.11.2005, 19:00:01
Hallo,

schau mal hier ...

http://www.m740.de/forum/showthread.php?t=2923

Lurch
22.11.2005, 19:30:23
Oh ja, da komm ich ja mal wieder so richtig schön aus dem Musstopf (passiert mir häufiger, sorry), hab das damals wohl nicht besonders genau gelesen und hatte irgendwie im Hinterkopf, dass nur Logoanalyse geplant sei.

Schade, dass Du's niederlegst.

Erhöhte Lautstärke bei Werbung sei nicht messbar? Worauf ist das begründet?

Gruß,
Lurch.

StefanK
22.11.2005, 20:03:27
Hallo,


Schade, dass Du's niederlegst.

Naja, ich mach schon weiter, dauert nur alle etwas länger ...


Erhöhte Lautstärke bei Werbung sei nicht messbar? Worauf ist das begründet?

Im Spot wird das Tonsignal bereits um 3 Dezibel leiser als für sonstige Produktionen üblich aufgenommen. Dieses Tonsignal ist allerdings komprimiert, d.h. die Differenz zwischen laut und leise ist in den Werbespots nicht mehr so groß wie z.B. bei Spielfilmen. Im Gesamteindruck erscheint die Werbung daher lauter. Nur für die Messung bedeutet das, dass die Peaks nicht so gross sind wie man sie empfindet und dass der Mittelwert weicht auch nicht signifikant abweicht. Und wenn man sich auf die Messung der Varianz verläßt, hat man eine Trefferqoute von ca. 50% :(

Zumindest war das bei mir so. Aber vielleicht fällt Dir ein geschickterer Algorithmus ein?

Lurch
23.11.2005, 06:53:10
Nur 50%? Och Mönsch, da kann man ja gleich raten... :)

Vielleicht hilft's etwas in Richtung Frequenzraumanalyse/Psychoakustik zu schielen (Ich sage das so vorsichtig weil ich mich hier auf wirklich dünnem Eis bewege)? Das menschliche Gehör funktioniert ja nicht linear, vielleicht läßt sich ja im Frequenzraum eine schärfere Charakteristik der subjektiv lauteren Werbung finden. Ich hab' vor Jahren mal mit einer freien FFT-DLL von Intel (Intel Architecture Labs) rumgespielt, die war echt fit und flott, evtl. gibt's die noch (keine Ahnung was man sonst für die Fourier Transformation nehmen könnte).

Aber wie man da genau rangeht weiß ich so auch nicht, da müsste ich mich erstmal erheblich besser informieren.

Lurch