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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ext3 mountbar



gambler
17.02.2005, 16:48:46
ich schau mir grad mal die strings von wavebox-1.29.5 an und hab direkt was feines gefunde:


insmod jbd
insmod ext3
mount -t ext3 -n /dev/%s /pvr/media/USB-HDD

also sollten ext3 platten vom automounter direkt erkannt werden.

allerdings muss man ext3 von hand anlegen. die box formatiert im moment wohl nur fat.

p.s. ich will nachhause... testen... ;)

gambler
20.02.2005, 13:10:09
tacho....

hab gestern mal eine 80GB platte mit ext3 formatiert. was soll ich sagen, die box erkennt sie sofort und legt einen "Video" ordner an. :D

eine aufnahme und eine zweite im timeshift gucken und spulen ist auch ohne probs moeglich. subjektiv laufen aber die menues etwas langsamer.

ich hab aber auch noch nicht mit den params von mkfs.ext3 gespielt, da laesst sich garantiert noch einiges raushohlen.

@Lemmi, hast du dein performance-script noch irgendwo zur hand? hab das hier auf die schnelle nicht gefunden.

Lemmi
20.02.2005, 15:20:25
@Lemmi, hast du dein performance-script noch irgendwo zur hand? hab das hier auf die schnelle nicht gefunden.

Schau mal hier (http://www.m740.de/forum/showthread.php?t=164). Bei dd kann man noch mit der Blockgröße spielen.

klippenschipper
02.03.2005, 13:56:08
Hallo Leute,

habe meine 3,5Zoll -USB Festplatte(Rappelkiste)
mit reiserfs formatiert!!

Wird diese auch unter 1.29.5 erkannt???


Grüße
klippenschipper

ps. die 200GB Platte ist VOLL(leider oder auch nicht)

poeschi
02.03.2005, 17:36:01
Hallo Leute,

ich bin leider (noch) kein Linux-Experte :( , möchte aber meine Festplatte dann doch auf ext3 formatieren, weil ich auf eine bessere Performance hoffe. :rolleyes:

Gibt es bei ext3 auch "optimale" Parameter wie Blockgröße etc. die man hier einsetzen sollte? Könnte jemand vielleicht mal ein Beispiel posten?! :confused:

Danke schonmal!

Cu

Lemmi
02.03.2005, 18:27:34
Prinzipiell geht es so:
(Tip ist eher was für Fachleute)

Umpartitionieren, unter der Voraussetzung, dass FAT schon exisitert: (aber bitte mitlesen, da ohne Garantie)


fdisk /dev/sda
t
1
83
w


Und nun Formatieren


mke2fs -j /dev/sda1


Dann bleibt aber noch das Problem mit dem mounten.

Vielleicht greift ja jemand voher in die Tasten und schreibt ein 'ext HowTo (http://www.m740.de/wiki/index.php?title=Ext3_HowTo)'.

P.S.: Noch ein Tipp: Laß es im Moment lieber, bis die Experten den Performance-Schub nahgewiesen haben und einen sicheren Weg gefunden haben.

klippenschipper
02.03.2005, 19:14:11
Hallo,

ja, ich weiss ich bin lästig!

Nochmal die kleine Frage:

R E I S E R F S

Hat das schon jemand getestet?

An Lemmi:
Du hast wieder Telnetzugang :) , gibt's ein "modprobe reiserfs"??

klippenschipper

Lemmi
02.03.2005, 19:48:41
R E I S E R F S

Habe nichts reiser-mäßiges in der FW gefunden. Aber ext3 tut's doch auch.

klippenschipper
02.03.2005, 20:12:28
Habe nichts reiser-mäßiges in der FW gefunden. Aber ext3 tut's doch auch.

Na klar, würde ich ja auch nehmen!

Wie oben beschrieben, ist die Platte mit 195GB Aufnahmen
vollgenudelt :o :o :o

Ich bin gerade dabei allen MPEG4 und MPEG-TS in
DVD Format umzukoden.
TIPP:
Unter Linux gibt's nicht schnelleres und besseres als
ffmpeg zum mpeg4->DVD encoden und avidemux2 zum schneiden.
Deshalb benutze "mencoder dvb://".... -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4 ..... mp3 audio

Lemmi
15.03.2005, 19:26:15
Ich habe jetzt meine Platte auch auf ext3 umgestellt. Es existiert auch schon ein ext3 HowTo (http://www.m740.de/wiki/index.php/Ext3_HowTo) Gerippe für (Halb-) Fachleute. Das muß jetzt nur noch jemand benutzerfreundlich machen.

hamlet
19.03.2005, 13:47:12
Hallo,

ich bin neu hier, lese aber das Forum schon eine ganze Weile und bin Box-Besitzer der ersten Amazon-Auslieferungsstunde. Als FW kommt nur Lemmi drauf.

@lemmi: Dickes Dankeschön für deine tolle Arbeit.

Ich habe vor kurzem meine 200 GB-Platte auf ext2 umformatiert. Grund: Extreme Wartezeiten beim Starten der Box und beim Verzeichnisauflisten (ls/ll im Telnet oder über ftp, bis zu eine Minute und mehr, bis die erste Zeile erscheint).

Deshalb Umstieg auf ext2 und waren meine oben beschriebenen Probleme weg. Bin also superzufrieden mit ext2 und würde den Umstieg immer wieder machen.
Was fehlte, ist ein e2fsck. Ich habe eins, statisch gelinkt, in einem Debian-Paket gefunden (http://packages.debian.org/unstable/admin/e2fsck-static), das problemlos auf der Box ausgeführt wird.
Nutzungsweise: Per telnet nach /var/tmp kopieren oder auf dem NW-Share bereithalten, ggf. die Permissions anpassen, Platte in den Einstellungen deaktivieren, und mit ./e2fsck /dev/sda1 starten.

@lemmi: Siehst du eine Chance, so etwas mit in eine zukünftige FW einzubinden?

Schließlich noch ne Frage: Sehen die Linux-Spezialisten hier im Forum einen Vorteil von ext3 gegenüber ext2, abgesehen von dem schnelleren recovery? Performance müsste ja etwas langsamer sein, weil auch immer das journal mit geschrieben werden muss.

Ciao
hamlet

andreas.koch
19.03.2005, 15:08:37
Sehen die Linux-Spezialisten hier im Forum einen Vorteil von ext3 gegenüber ext2, abgesehen von dem schnelleren recovery? Performance müsste ja etwas langsamer sein, weil auch immer das journal mit geschrieben werden muss.
Ich weiß zwar nicht ob ich ein "Linux-Spezialisten" bin, antworte aber trotzdem mal.
Ich glaube das ist schon fast eine philosphische Frage. Ext3 hat gegenüber ext2 den Vorteil der Datensicherheit (wie hoch die ist läßt sich beim mounten einstellen), das geht allerdings auf kosten der Performance. Es ist also eine Frage wie wichtig dir deine Daten auf der Platte sind, bzw. wie oft du einen Crash erwartest der die erweiterte Funktionalität ausnutzt.
Ich würde bei der Box keinen sehen, denn wenn dir die Box während einer Aufnahme abschmiert hat man ohne hin Verluste ob mit oder ohne ext3, nur evtl. ein paar weniger bei ext3 (wenn man es den Crash rechtzeitig bemerkt).

Grüße

Andreas

Lemmi
19.03.2005, 15:59:36
@lemmi: Siehst du eine Chance, so etwas mit in eine zukünftige FW einzubinden?Das ist ganz schön mächtig!
Selbst wenn ich FTB Server und Client weglasse, dann paßt es nicht.

Die Antwort auf deine Frage lautet also: NEIN.

Zur Erinnerung: Das komprimierte cramfs darf nur 6MB groß sein.

Lemmi
19.03.2005, 16:05:49
P.S.: Mit e2fsck und ohne FTB Client waren das cramfs 241664 zu groß.
Bekommst du ein kieieres Compilat hin?
Ich werde es auf jeden Fall mit in die nächste Distrib als zusätzliches Tool packen.

hamlet
19.03.2005, 19:07:08
Ich habe es noch gar nicht kompiliert, die Version war im Paket dabei.

Compiler-Environment müsste ich erst noch zum Rennen bringen. Kann vielleicht jemand mal einen Compile versuchen, der das schon am laufen hat?

Kleiner sollte es in jedem Fall werden, da es sich um einen statischen Build handelt.

andreas.koch
19.03.2005, 20:53:56
Hallo !

Habe hier eine Version von e2fsck ohne Debuging-Symbole, ohne NLS (funktioniert eh nicht auf der Box), gestriped und shared compiliert, die 357852 Bytes groß ist (die statische Version ist aber auch nur ca. 10k größer).
Habe die allerdings nicht getestet, da ich keine USB-Platte besitze.

Ist das ausreichend klein?

Grüße

Andreas

johnny
19.03.2005, 21:08:06
Mal blöd gefragt: sooft wird man den chk wohl nicht laufen lassen (müssen). Wäre es da nicht sinnvoller e2fsck auf 'nen USB Stick zu verbannen und den bei Bedarf zu mounten, anstatt den knappen Platz der Box zu verballern?

Ciao
Johnny

Lemmi
19.03.2005, 21:22:10
Habe hier eine Version von e2fsck ohne Debuging-Symbole, ohne NLS (funktioniert eh nicht auf der Box), gestriped und shared compiliert, die 357852 Bytes groß ist (die statische Version ist aber auch nur ca. 10k größer).
Habe die allerdings nicht getestet, da ich keine USB-Platte besitze.

Ist das ausreichend klein?
Könnte passen. Aus bisheriger Erfahrung läuft die statische Version besser.
Schieb mir doch mal beide Versionen rüber.


Mal blöd gefragt: sooft wird man den chk wohl nicht laufen lassen (müssen). Wäre es da nicht sinnvoller e2fsck auf 'nen USB Stick zu verbannen und den bei Bedarf zu mounten, anstatt den knappen Platz der Box zu verballern?Laufen alle USB-Sticks?
Ich denke, solange Platz ist, ist das kein Problem.
Schließlich ist es egal, ob e2fsck oder lauter 0xff im Flash stehen.

Aber spätestens wenn es zu eng wird muß man eine Entscheidung treffen.

andreas.koch
19.03.2005, 21:37:37
Hallo!

Habe die beiden Versionen mal angehängt.

BTW: Wie groß dürfen hier Anhänge eigentlich sein (hätte so ohne weiteres nicht mehr als 50 bis 100K an ein Post angehängt)?

Grüße

Andreas

Lemmi
19.03.2005, 21:59:35
Habe den FTP Client aus 1.37.4 herausgenommen und beide Varianten alternativ eingebaut:

statisch: cramfs ist 8192 Bytes zu lang
dynamisch: cramfs hat noch 16384 Bytes platz

Werde morgen mal die Funktionsfähigkeit prüfen.

Lemmi

P.S.: Uploads sind bis 10 MB gestattet -- zumindest war dieses bei Forums-Beginn so.

hamlet
20.03.2005, 15:38:43
@andreas.koch: Danke fürs Kompilieren.

Ich habe die dynamisch gelinkte Version getestet, funktionierte bei mir fehlerfrei

johnny
20.03.2005, 15:45:17
Laufen alle USB-Sticks?
Kai Neahnung. Kann man sowas garantieren? Meine beiden - absolut verschieden - laufen jedenfalls.


Ich denke, solange Platz ist, ist das kein Problem.
Schließlich ist es egal, ob e2fsck oder lauter 0xff im Flash stehen.
Ack


Aber spätestens wenn es zu eng wird muß man eine Entscheidung treffen.
Ebent. Ich wollte ja nur mal 'ne Anregung geben. Nicht alles muß in's Flash, wenn man's auch auf 'nem Stick haben kann.

Ciao
Johnny

Lemmi
20.03.2005, 16:07:06
Ebent. Ich wollte ja nur mal 'ne Anregung geben. Nicht alles muß in's Flash, wenn man's auch auf 'nem Stick haben kann.Deswegen werde ich den FTP Client (nicht den FTP Server) rausschmeissen. Diejnigen, die den FTP Client bnötigen, können ihn auf der USB-Fetsplatte ablegen. e2fsck verwendet man aber am besten ohne aktive USB-Platte.

@andreas.koch
Ich habe deine beiden Versionen e2fsck und die von hamlet angepriesene Version getestet: Alle drei laufen ohne Probleme. Die kleinste (shared von dir) wird nun in die nächste FW eingebaut.

johnny
20.03.2005, 16:47:19
Deswegen werde ich den FTP Client ... rausschmeissen. Diejnigen, die den FTP Client bnötigen, können ihn auf der USB-Fetsplatte ablegen.
Sinnvoll.


e2fsck verwendet man aber am besten ohne aktive USB-Platte.
Das kann ich nicht nachvollziehen, es sei denn, man will die "Platte" auf der e2fsck drauf ist testen.

Aber es macht schon Sinn den e2fsck im Flash zu haben, solange Platz dafür da ist. Hast Du eigentlich sowas wie ein "Bau-mir-ein-WSW" Toolkit?

Ciao
Johnny

Lemmi
20.03.2005, 17:17:30
Das kann ich nicht nachvollziehen, es sei denn, man will die "Platte" auf der e2fsck drauf ist testen.
Ich meine 'nicht gemounted'.


Aber es macht schon Sinn den e2fsck im Flash zu haben, solange Platz dafür da ist. Hast Du eigentlich sowas wie ein "Bau-mir-ein-WSW" Toolkit?

Habe ein Script, was mir alles zusammenbaut.

johnny
20.03.2005, 20:35:58
Ich meine 'nicht gemounted'.
Und wieder ein ACK


Habe ein Script, was mir alles zusammenbaut.
Würdest Du das freundlicherweise veröffentlichen (falls nicht schon getan und ich blind)?

Ciao
Johnny