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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : USB-Festplatte mit EXT3



pongo
22.12.2004, 11:48:51
Hi,
ich habe mal testweise meine Maxtor One Touch, die ich normalerweise an einer Linksys NSLU2 im Netzwerk betreibe, direkt an die Siemens-Box gehängt.

Das Linksys läuft auch mit Linux und formatiert die Platte mit dem Linux-Dateisystem EXT3.

Ich dachte mir, warum sollte die Siemens-Box, ein Linux-Rechner, nicht auch mit EXT3 zurechtkommen. Und EXT3 ist mir auch wesentlich lieber als FAT32;

Naja, grundsätzlich funktionierts. Ich kann mir die übers Netz aufgenommenen Aufnahmen anschauen; Leider kann die Box wohl nicht auf die Platte schreiben. Ich gehe davon aus, dass die Box keine Schreibrechte hat.

Vielleicht interessierts ja jemanden;
Pongo

danmic
22.12.2004, 12:20:16
[...]
ich habe mal testweise meine Maxtor One Touch, die ich normalerweise an einer Linksys NSLU2 im Netzwerk betreibe, direkt an die Siemens-Box gehängt.
[...]Hallo,
mich würde interessieren wie der Datendurchsatz bei dem Linksys NSLU2 ist. Ich habe einen Test gelesen bei dem das Teil nur einen Datendurchsatz von 10 MBit/s (schreiben) bzw. 12 MBit/s (lesen) haben soll. Das war für mich dann das KO Kriterium.
Wie sind Deine Erfahrungen, hast Du das schon mal getestet ?

Gruß
Michael

pongo
22.12.2004, 15:16:50
Hab's gerade noch mal getestet:
Eine der aufgenommenen 100MByte MPegs auf meinen PC hin und wieder zurückkopiert auf das Linksys.
Der Konqueror unter Linux zeigt dabei ca. 2 MByte/s lesend und schreibend an.
Die Siemens-Box war dabei auch an, inkl. Timeshift.

Also, ich bin der Performance recht zufrieden. Für 2 gleichzeitige DVB-T Aufnahmen reichts. Timshift geht auch.

Ein paar Probleme hab ich zwar auch mit der Box. Ab und zu Tonaussetzer und Bildfehler. Aber die treten nicht nur auf den Aufnahmen, sondern auch im live-Fernsehen auf.

Die theoretisch maximale Datenrate liegt ja bei 100MBit/s = 12,5 MByte/s. Zwischen den PC's hab ich meistens auch nicht viel mehr als 4-5Mbyte/s, da sind 2-3MByte schon recht ok.

Bis dann,
Pongo

Joe
22.12.2004, 18:03:41
Hi,
2 MB/s kann ich bestätigen, sind es bei mir auch ungefähr.
Was mich wundert das ein gleichzeitiger Zugriff von Gigaset und PC keine Probleme macht. Die Performance bleibt mit 1,75 MB/s (PC->NSLU2) ziemlich hoch. Keine Aussetzer beim Timeschift.

Lediglich beim Spulen merkt man wo die Files geschnitten sind. Da stockt es kurz weil der Zugriff wohl etwas länger dauert.

2 MB/s haben eigentlich die meisten NAS die sich Normaluser leisten kann.

Besser ist z.B. die Linkstation mit 6-8 MB/s, da ist die Platte aber eingebaut.
Ist aber auch ein geiles Gerät - nur schwer zu bekommen und teurer.

Gruß
Joe

macki
27.02.2005, 16:53:38
...
Ich dachte mir, warum sollte die Siemens-Box, ein Linux-Rechner, nicht auch mit EXT3 zurechtkommen. Und EXT3 ist mir auch wesentlich lieber als FAT32;

Naja, grundsätzlich funktionierts. Ich kann mir die übers Netz aufgenommenen Aufnahmen anschauen; Leider kann die Box wohl nicht auf die Platte schreiben. Ich gehe davon aus, dass die Box keine Schreibrechte hat.
...
Pongo


Mit der FW1.29.5 kann ich auch auf eine USB-Platte, die als EXT3 formatiert ist, schreibend und lesend zugreifen.
Ob auch andere Dateisysteme von der Box unterstützt werden (ReiserFS, XFS, JFS usw.) kann ich noch nicht bestätigen.

Ext3 ist ein modifiziertes EXT2-Format, welches Journaling unterstützt, aber dennoch voll EXT2-kompatibel ist.

EXT3 bietet im Gegensatz zu FAT32 folgende Vorteile:

- max. Dateigröße: 16GByte...64TByte und max. Partitions- bzw. Dateisystemgröße: 2TByte...32TByte je nach Blockgröße (1...8KB)
- extrem geringe Fragmentierung
- schnelleres Dateisystem
- Journaling=Rekonstruktion von Daten nach einem Systemcrash

Folgende Nachteile hat EXT3 gegenüber FAT32:

- ein Windowssystem kann mit EXT3 nichts anfangen, d.h. man hat von Windows keinen Zugriff auf die USB-Festplatte.
- Die M740AV kann die USB-Festplatte nicht mit EXT3 formatieren (muss man am Linux-PC vornehmen).

Hinweise:

Eine Überprüfung des USB-Festlatte mit dem Menü>Einstellungen>Prüfen USB-HDD ist möglich. Eine Formatierung mit Menü>Einstellungen> Format USB-HDD löscht die EXT3-Partition und legt wieder eine FAT32-Partiion an!



8-) mACKi

Speed Pete
28.02.2005, 09:38:44
Wichtig ist ja, was am Ende dabei rauskommt. Deshlab würde mich interessieren: läuft die Box mit einer Ext3 HDD denn schneller oder gibt es weniger Artefakte etc.? Ganz toll wäre natürlich, wenn FTP dann auhc mal schneller ginge - aber da liegt der Flaschenhals wohl nicht im Dateisystem...

beo
28.02.2005, 10:18:28
2 MB/s kann ich bestätigen, sind es bei mir auch ungefähr.

Das scheint mir aber doch etwas wenig. Knapp 4MB/s sind es bei mir an einem Powermac schon.

Gruß,
beo

Speed Pete
28.02.2005, 12:18:18
Das scheint mir aber doch etwas wenig. Knapp 4MB/s sind es bei mir an einem Powermac schon.

Moment! Ich glaube hier geht was durcheinander. Zu Beginn des Threads ging es doch um eine HDD aus einem LinkSys, die nun aber per USB angeschlossen wurde. Die folgende Diskussion der Übertragungsrate bezog sich aber doch wieder auf die HDD _im_ LinkSys - zumindest habe ich es so verstanden. Was für mich nun interessant ist, ist das verhalten einer Ext3 USB HDD bezgl. der Performance.

gambler
28.02.2005, 12:43:18
@Speed Pete

die performance ist ok, eine aufnahme und eine zweite im timeshift schauen und spulen ist ohne probleme moeglich, subjektiv liefen die menues etwas langsamer.

aber ich denke hier fehlen einfach noch erfahrungswerte gegenueber fat an der box. besonder, langzeit erfahrungen. deshalb, jeden den es interessiert TESTEN ;)

ichduersiees
07.03.2005, 16:26:46
Mit der FW1.29.5 kann ich auch auf eine USB-Platte, die als EXT3 formatiert ist, schreibend und lesend zugreifen.
Ob auch andere Dateisysteme von der Box unterstützt werden (ReiserFS, XFS, JFS usw.) kann ich noch nicht bestätigen.

8-) mACKi

in der WAVEBOX sind Text-Strings enthalten, die VFAT; EXT2 und EXT3 mounten. Somit sollten diese 3 Formate funktionieren.

anpe
07.03.2005, 21:25:12
Mit der FW1.29.5 kann ich auch auf eine USB-Platte, die als EXT3 formatiert ist, schreibend und lesend zugreifen.


Super, werde ich probieren, allerdings mit Ext2. Good enough.

Wenn XFS funktioniert, frage ich Siemens, was dort so geraucht wird.