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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Versatz des AC3 (5.1) Tons nach Bearbeitung



mlenz
28.02.2005, 13:00:44
Gestern abend habe ich "A Beautiful Mind" aufgenommen. Zm Glück nicht nur mit der Gigaset, sondern auch mit dem DVB-T Empfänger von Nebula.

Vorgehensweise:
Mit Cridical bzw. Cridmanager (habe es mit beiden probiert) den Film als .TS vom Netzwerk geladen. (Die Gigaset hängt an einem Netzwerkserver)
Dann mit PVAStrumento "demuxt".
PVAStrumento hat den Film in mehrere Teile zerlegt (da sich Bild/Tonformat ändern), d.h. automatisch die Werbung rausgeschnitten ;-).
Nun mit Cuttermaran in einen MPV, MPA und AC3 Stream zusammengefügt.
Nun mit DVDLab eine DVD (auf Festplatte) erstellt und den AC3 5.1 Audiostream verwendet. Hier kommt es zu Abweichungen (Asynchronität) von bis zu 5sec beim Ton! (Ich habe PowerDVD verwendet und die DVD von der Festplatte wiedergegeben)
Nun eine DVD erstellt, die nur eine Sequenz enthält. Die gleiche Abweichung!
Liegt also nicht an Cuttermaran.

Bei Verwendung des MPEG Tons ist es OK.

Nun habe ich das gleiche mit dem TS gemacht, der von der Nebula erzeugt wurde.
Und siehe da, bei gleichen Schritten gab es keinerlei Asynchronität zwischen AC3 (5.1) Ton und Bild.

Ich hab keine Ahnung was Siemens in die Dateien schreibt und was der Auslöser für das Problem ist.

Vielleich hat jemand einen Tipp.

mlenz
28.02.2005, 14:43:02
Jetzt habe ich mal ProjectX ausprobiert. Die damit erzeugten AC3 und MPEG Dateien sind synchron und konnten in DVDLab benutzt werden um eine DVD zu erstellen.

Da das Ausgangsmaterial aus AC3 2.0 und 5.1 bestand (die Werbung in Zweikanal), und das Ergebnis eine einzige AC3 in 5.1 war, wüßte ich gerne was damit passiert ist. Lauter Fragezeichen???

Es ist schaun erstaunlich, wie wenig Lippensychron die Übersetzung bei dem Film ist. Normalerweise achtet man nicht so darauf, aber in dem Fall habe ich auf alles geachtet, was die Synchronität zeigt. In einer Szene malt er mit einem Stift auf der Fensterscheibe. Das Geräusch passte zum Bild. Nun ja, meistens schaut man etwas weniger kritisch.

Esilar
28.02.2005, 17:21:07
Ich würde bei Project X bleiben, ist robuster als PVAS.
Mit Cuttermaran die Werbung rausschneiden: falls Du die Mehrarbeit bemängelst (in PVAS ging es automatisch wegen der AC3 Umschaltung), Cuttermaran kann Dir Schnittvorschläge bei Wechsel des Tonformats machen, damit geht das Schneiden ganz fix. Das muxen mit Cuttermaran würde ich nicht machen, DVD-Lab mag die Einzelfiles viel lieber.
Über den Wechsel von AC3 2.0 nach 5.1 brauchst Du Dir keine Sorgen machen, falls die Wechsel nicht ganz genau synchron zur Werbung liegen, dann bleibt vielleicht ein Schnippsel 2.0 im geschnittenen Film übrig, d.h. dein Receiver wird dann mal an den Schnittgrenzen ganz kurz von 5.1 nach 2.0 und zurück wechseln. Sollte ihn aber nicht aus dem Tritt bringen. :)

Esi

mlenz
01.03.2005, 08:59:39
Ich arbeite in DVDLab auch immer mit demuxten Dateien. D.h. ich benutze Cuttermaran nicht zum Muxen, ansonsten erhält man in DVDLab einen Warnhinweis.

GErnenputsch
02.03.2005, 07:36:26
Hallo,

im Prinzip ist es schon i.O. mit demuxten Dateien in DVD-Lab zu arbeiten.
Aber den Warnhinweis kann man im allgemeinen ignorieren, wenn mit Cuttermaran (oder besser gesagt mit mplex, denn dass wird von Cuttermaran genutzt) die Dateien hergestellt werden. Allerdings wäre es dann ungeschickt, im Warndialog die Option auszuwählen, dass DVD-Lab die Dateien erst demuxen und neu muxen soll (das wäre reine Zeitverschwendung).
Das vorherige muxen hat bei vielen Filmen auf einer DVD den Vorteil, dass man nicht immer Audio und passende Videodatei in den Movie-Container ziehen muss, sondern immer Audio und Video passend zusammen in einer Datei hat. Diesen Vorteil habe ich bei 25 Folgen Sandmännchen auf einer DVD sehr zu schätzen gelernt. ;)

Wenn mehrere Tonspuren vorhanden sind, hat das Muxen in DVD-Lab den Vorteil, dass man festlegen kann, auf welcher Audiospur welcher Ton landen soll.

Nachteile wie Tonversatz habe ich bei beiden Methoden noch nicht feststellen können.

hugo
24.05.2005, 20:51:57
Das mit dem Tonversatz hatte ich auch schonmal (Siehe hier (http://www.m740.de/forum/showpost.php?p=7642&postcount=44) )

Wenn ich per Cridical direkt (über PVAS) demuxe, bleibt der Ton synchron.
Wenn ich erst per Cridical als TS exportiere und dann per PVAStrumento demuxe, ergibt sich der Versatz bei DD5.1 (nicht bei DD2.0).

Ich möchte aber als TS exportieren, weil das schneller geht und ich dann die Platte wieder an die Box klemmen kann. Ausserdem kann ich dann beim demuxen für Quelle und Ziel verschiedene Platten auswählen, was auch etwas schneller ist weil die Platten nicht gleichzeitig lesen und schreiben müssen.

Daraufhin habe ich mir mal die Optionen angeschaut, die Cridical für PVAS benutzt und dies mit den Standard-Einstellungen bei PVAStrumento verglichen:

PVAS (aufgerufen von Cridical):
.. fixing startup delay.
.. fixing stream synch.
.. keeping track of audio offset accumulation.
.. strict checking of audio framing.
.. dropping GOPs longer than 980 KB
.. splitting on change of video format.
.. clearing CDF
.. creating new GOP timecodes.

PVAStrumento:
.. fixing startup delay.
.. fixing stream synch.
.. keeping track of audio offset accumulation.
.. strict checking of audio framing.
.. dropping GOPs longer than 980 KB
.. splitting on change of video format.
+ .. splitting on change of audio format.
+ .. splitting on number of audio tracks.
.. clearing CDF
.. creating new GOP timecodes.

Nachdem ich die mit '+' gekennzeichneten Optionen im UserInterface von PVAStrumento deaktiviert hatte, ging's dann auch ohne den Zeitversatz.
Ich hab's aber erst 1x getestet - also kann ich noch nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, ob das immer klappt.

vmaexchen
24.05.2005, 22:10:26
Ich würde bei Project X bleiben, ist robuster als PVAS.
Mit Cuttermaran die Werbung rausschneiden: falls Du die Mehrarbeit bemängelst (in PVAS ging es automatisch wegen der AC3 Umschaltung), Cuttermaran kann Dir Schnittvorschläge bei Wechsel des Tonformats machen, damit geht das Schneiden ganz fix. Das muxen mit Cuttermaran würde ich nicht machen, DVD-Lab mag die Einzelfiles viel lieber.
Über den Wechsel von AC3 2.0 nach 5.1 brauchst Du Dir keine Sorgen machen, falls die Wechsel nicht ganz genau synchron zur Werbung liegen, dann bleibt vielleicht ein Schnippsel 2.0 im geschnittenen Film übrig, d.h. dein Receiver wird dann mal an den Schnittgrenzen ganz kurz von 5.1 nach 2.0 und zurück wechseln. Sollte ihn aber nicht aus dem Tritt bringen. :)

Esi


Ich klann Elisar nur zustimmen. Ich arbeite seit diversen Problemen mit PVA ausschließlich mit ProjectX und habe seit dem keinerlei Probleme mehr. PX ist PVA in Stabilität und Funktionsumfang um Längen voraus.

Gruß
vmaexchen

bebibaer
25.05.2005, 21:29:55
Ich kann mich vmaexchen nur anschließen.
PVA hat keinen Ausgleich zwischen Ton und Bild durchgeführt, wenn ein Frame (Audio oder Video) wegen Fehlern weggelassen wurde. ProjectX fügt auch mal einen "stummen" Audio-Frame ein, wenn es notwendig ist.